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Tegernheim

Adlerseige rüstet sich für die Zukunft

Die Tegernheimer Schützengesellschaft sucht neue Mitglieder. Der Verein hat eine lange Tradition in der Stadtrandgemeinde.

Die Schützen legten beim Umbau kräftig Hand an.Foto: Archiv Schmid
Die Schützen legten beim Umbau kräftig Hand an.Foto: Archiv Schmid

Tegernheim.Die Schützengesellschaft Adlerseige Tegernheim hat eine lange Tradition in der Stadtrandgemeinde. Im vergangenen Jahr feierten die Schützenschwestern und -brüder 90. Geburtstag. Mit der Umrüstung ihrer Sportstätte auf elektronische Schießständen wollen sie ihren Verein auch künftig attraktiv halten. Denn gerade die Mitgliederentwicklung bereitet der Vereinsführung um Schützenmeister Martin Schächinger Sorgen.

Der Mitgliederstand sei mit rund 100 Menschen zwar immer noch auf einem relativ hohen Niveau, aber er sei seit Jahren rückläufig, betonte Schächinger bei der Jahresversammlung. „Wir müssen hier tätig werden“, appellierte er an die Mitglieder. Um auch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, früh in den Schießsport einzusteigen, habe der Vereinsausschluss beschlossen, ein Lichtgewehr anzuschaffen. Dann könnten künftig auch Kinder unter 12 Jahren schießen, erklärte er. Da es Schwierigkeiten bei der Beschaffung gegeben habe und zudem der Deutschen Schützenbund sich mit der Thematik befasse, wolle man abwarten, welche Vorgaben hierzu erfolgen, sagte der Schützenmeister weiter.

Zwar habe man den Schießbetrieb in der Mehrzweckhalle wieder aufnehmen können, der endgültige Abschluss der Sanierungsmaßnahmen steht allerdings noch aus, betonte Schächinger. Mit einem Standeröffnungs-Schießen im September wollen die Adlerseige-Schützen die elektronischen Schießstände der Öffentlichkeit vorgestellt, kündigte der Schützenmeister an.

Im sportlicher Hinsicht hob Schächinger erfreut hervor, dass es nach fünfjähriger Pause gelungen sei, mit den Schützen Lukas Hinterberger, Andreas Höpfl, Fabian Höpfl, Florian Kreuzer, Stefan Niedermeier und Florian Theml wieder eine Formation der „Adlerseige“ in der Gauliga zu melden. Sportwart Markus Kaluza listete die sportlichen Ergebnisse der einzelnen Mannschaften auf.

Bürgermeister Max Kollmannsberger betonte, dass die Schützen in ihrem Bemühen um Mitgliederwerbung nicht nachlassen sollten. Es sei ein Problem der heutigen Zeit, mit dem viele Vereine zu kämpfen hätten. Am 29. Juni finde an der Mehrzweckhalle ein Tag der offenen Tür statt und er freue sich, wenn sich daran auch die Schützen beteiligen würden, sagte der Rathauschef.

Bei den Neuwahlen im Schützenmeisteramt wurden die Verantwortlichen in ihren Ämtern bestätigt. Da es mittlerweile schon diverse Jackenmodelle der Vereinstracht gebe, denke man darüber nach, eine neue einheitliche Kleidung anzuschaffen, stellte Schächinger die Idee des Vereinsausschusses vor. 2.Schützenmeisterin Marion Niedermeier präsentierte verschiedene Jackenmodelle und eine Weste. Eine Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen. (lps)

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