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Politik

CSU Tegernheim setzt auf Volker Rößler

Günter Schöberl machte den Weg frei: Der neue Vorsitzende kommt ursprünglich aus Schwaben und soll jetzt die Partei stärken.
Von Petra Schmid, MZ

  • Scheidender Vorsitzender Günter Schöberl gratuliert Nachfolger Volker Rößler. Foto:Schmid
  • Geehrte mit den CSU_Verantwortlichen: Albert Biederer und Odilo Eder (45 Jahre) Dr. Harald-Marcel Bonél Thomas Wunderlich (25 Jahre), Alfred Federl und Reinhard Mölzl (20 Jahre) Foto: Schmid

Tegernheim. Ein neuer Kopf steht an der Spitze des CSU Ortsverband Tegernheim. Bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Federl/Scheck an der Kellerstraße 2 gab Ortschef Günter Schöberl das Zepter aus der Hand.

Vor den Neuwahlen der Vorstandsämter verkündete Schöberl, er habe zehn Jahre an der Spitze gestanden. Es habe ihm Spaß gemacht und gerne sei er bereit, weiter zu machen, fasste er zusammen.

Vorsitzender will Teamplayer sein

Dann kam jedoch das „Aber“: Die CSU-Fraktion im Gemeinderat solle gestärkt werden und ein Schöberl sei in Tegernheim bekannt. „Es ist unser Ansinnen, neue Gesichter aus unserer Gruppe bekannt zu machen und uns zu stärken“, hob Schöberl hervor. Und weiter: „Ich trete in die zweite Reihe zurück.“ Im schönsten Schwäbisch stellte sich der ohne Gegenstimme gewählte neue Vorsitzende Volker Rößler vor. Er sei seit zehn Jahren in Tegernheim zu Hause und seit zwei Jahren aktiv beim Wahlkampfteam engagiert gewesen. Er sei verheiratet habe zwei Kinder und sei als Installateur- und Heizungsbauermeister im Außendienst tätig, ließ er in sein Privatleben blicken.

„Wir sind ein Ortsverband, dies sagt schon, dass wir im Ort tätig sein müssen. Nicht was in Brüssel, Berlin München passiert, sondern das, was unsere Senioren, Familien, Kinder und Jugendliche in Tegernheim betrifft, ist für uns wichtig, steckte der neue Orts-Chef den politischen Weg ab. Früher sei er ein aktiver Sportler gewesen und dafür bekannt, ein Teamplayer zu sein, beschrieb er sich und fügte in Richtung der Vorstandsmitglieder hinzu: „Ich spiele gerne in einem guten Team.“

Zuvor hatte freilich der scheidende Vorsitzende Schöberl ausführlich über die vielen Aktivitäten des Ortsverbands berichtet. Zweiter Bürgermeister Jürgen Beier machte deutlich, dass die CSU in Tegernheim nach wie vor ein wichtiger Akteur sei, auch wenn damals mit Gründung der Freien Wähler das Leben etwas „schwerer“ geworden sei.

Kritik am neuen Bürgermeister

„Aber man kann guten Gewissens sagen, dass wir nicht schmollend in der Ecke stehen, weil wir nicht den Bürgermeister stellen“, betonte er. Die CSU bilde zwar die stärkste Fraktion, aber müsse Mehrheiten finden. Das Engagement zeige sich an den zahlreichen Anträgen im Gemeinderat.

Als Beispiel nannte er das Anliegen eine sichere Überquerungsmöglichkeit an der Hauptstraße in Höhe Kindlweg zu schaffen. Er bedauerte jedoch, dass sich die Entscheidungen im Gremium „hinziehen“, da der Bürgermeister keine klare Position beziehe. Auch seien die Beschlussvorlagen der Sitzungen teilweise schlecht vorbereitet, kritisierte er. „Es fehlt einfach der Zug und die gründliche Vorbereitung“, fasste Beier zusammen.

Neuwahlen

  • Führung:

    Volker Rößler (Vorsitzender), Günter Schöberl (Stellvertreter) und Jürgen Beier (Stellvertreter), Alfred Federl (Kassier), Martin Jäger (Schriftführer), Hermann Hartl und Erika Weigert (Kassenprüfer)

  • Beisitzer:

    Franz Pecha, Hans-Georg Drummer, Ursula Engl, Alfred Schnaitter, Karin Förster und Sebastian Fehr unterstützen das Vorstandsteam.

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