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Politik

CSU Tegernheim will die Spannung halten

Beim Ortsverband wird der Bürgermeisterkandidat noch nicht verraten. Die Suche nach Listenbewerbern läuft bereits.
Von Petra Schmid

Die langjährigen Mitglieder des CSU-Ortsverbands Tegernheim Foto: Petra Schmid
Die langjährigen Mitglieder des CSU-Ortsverbands Tegernheim Foto: Petra Schmid

Tegernheim.Die CSU will das Geheimnis noch nicht lüften. Der Ortsverein rief zwar zur Jahresversammlung ins Dorfwirtshaus Federl/Scheck, aber verriet noch nicht, wer für die CSU ins Rennen um den Bürgermeistersessel gehen wird.

Ortsvorsitzender Volker Rößler verkündete, man habe für die Kommunalwahl am 15. März 2020 schon die ersten Weichen gestellt und ein Wahlkampfteam gegründet. Aber mehr wolle man nicht verraten. „Freilich darf bis zu unserer offiziellen Normierungsversammlung kräftig spekuliert werden. Ich denke, an den Stammtischen wird schon darüber diskutiert“, sagte er augenzwinkernd. Nun stehe ja erst einmal die Europawahl an und ab Juni wolle man in Sachen Kommunalwahl 2020 so richtig loslegen, kündigte der Ortsvorsitzende der CSU an.

Den Termin habe man schon festgelegt und auch bei der Kandidatensuche sei man schon aktiv, zählte er auf. Jeder solle jedoch in seinem Bekanntenkreis ordentlich die Werbetrommel rühren für Kandidaten für die Gemeinderatsliste, forderte er die Mitglieder auf.

Die Vorstandswahlen erbrachten keine großen Veränderungen. Rößler ist neuer und alter Vorsitzender. Als Stellvertreter ist weiter Jürgen Beier tätig. Ihm steht neu Veronika Schichtl zur Seite. Kassier ist Günter Schöbberl, der Alfred Federl ablöst, da dieser nicht mehr zur Wahl antrat. Um die schriftlichen Belange kümmert sich weiter Martin Jäger. Zu Beisitzern wurden Al-fred Federl, Gisela Baumer, Ursula Engl, Karin Förster, Christine Heigl, Kurt Holzapfel, Manfred Rauscher, Alfred Schnaitter und Ernst Seidl gewählt. Die Kassenprüfung übernehmen Hermann Hartl und Erika Weigert.

Zuvor hatte der Vorsitzende in seinem Jahresbericht auf die Veranstaltungen der CSU zurückgeblickt und Termine angekündigt. Das Starkbierfest sei im vorigen Jahr ein großer Erfolg gewesen und man wolle es auch heuer wieder am 6. April durchführen. Allerdings wolle man einen Kartenvorverkauf am 13. und 18. März anbieten, betonte er. Auch die mittlerweile sehr gut angenommenen Stammtische wolle man in diesem Jahr weiterführen. Der Fußdorfpokal habe ja inzwischen einen festen Platz im Veranstaltungskalender und sei zu einem Aushängeschild geworden, schwärmte Rößler. Es hätten schon etliche Mannschaften zugesagt, wieder mitzumachen, verkündete er stolz. Abschließend gab es von Rößler Lob für sein Vorstandsteam: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wir sind keine Einzelkämpfer, sondern überzeugen im Team.“

Fraktionssprecher Stefan Adler und 2. Bürgermeister Jürgen Beier berichteten aus dem Gemeinderat. Sie beschäftigten sich mit dem geplanten Rathausneubau, neuen Baugebieten und der Sanierung der Mehrzweckhalle. Beide kritisierten, dass in Tegernheim nichts mehr vorwärtsgehe und alles viel zu lange dauere. Man müsse mit Nachdruck die Projekte vorantreiben. „Bei uns wird Politik auf Zuruf betrieben und die langfristige Planung fehlt“, fasste Beier zusammen.

Die Geehrten

  • 50 Jahre:

    Josef Schober und Alfred Schnaitter

  • 45 Jahre:

    Erwin Schnaitter

  • 40 Jahre:

    Reiner Höpfl, Max Scheck und Karl Appl

  • 30 Jahre:

    Erika Weigert und Franz Mätz

  • Weitere Ehrungen:

    Otto Karl (25 Jahre), Ralf Hald, Max Lindner, Josef Lobmeier und Karl Seidl (20 Jahre), Martin Jäger (15 Jahre) und Reinhilde Seidl (10 Jahre)

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