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Wettbewerb

„Die Wild’n“ holten den Wanderpokal

Zum Turnier für Freizeit- und Hobbyfußballer der CSU Tegernheim brachte jedes Team seine Fans mit. Volker Rößler moderierte.
Von Petra Schmid, MZ

  • Tapfer wurde um jedes Tor gekämpft. Fotos: Petra Schmid
  • Die Pokalsieger der Fußball-Dorfmeisterschaft der CSU
  • Papa – der Held auf dem Spielfeld
  • Abkühlung gefällig?
  • Moderator und Organisator

Tegernheim.Der Ball ist rund und muss in das Eckige – diesen Ausspruch kennt wohl fast jeder. Was eine „Schwalbe“ ist oder was hinter der sogenannten Abseitsfalle steckt, wissen nur die Fußballfans. Die Teilnehmer am dritten Turnier für Freizeit- und Hobbyfußballer der örtlichen CSU legten sich trotz der sommerlichen Temperaturen ins Zeug, den Siegertitel zu holen.

Siegestaumel, wenn die Abwehr erfolgreich verhinderte, dass der Gegner zum Tor durchdrang, wenn der eigene Stürmer eine saubere Parade hinlegt und ein Tor nach dem anderen holt. Spielstrategien wurden nicht nur auf dem Rasen umgesetzt, sondern auch von den vielen Experten am Spielfeldrand erarbeitet.

Freilich wurden die Spieler mit ihren Spitznamen angefeuert: „Beppo“ oder „Kübel“ reagierten prompt auf die Zurufe. Dann fiel es endlich, das ersehnte „Tooor“. Begeistert applaudiert wurde immer, da die Mannschaften allesamt aus Tegernheim stammten und jeder seine Fans mitgebracht hatte. Die Nase vorn hatten diejenigen, die die meisten Spieler mit einschlägigen Fußball-Erfahrungen vorweisen konnten.

Wassereimer zur Abfrischung

Der Spaß kam jedoch auf alle Fälle nicht zu kurz. Die bereitgestellten Wassereimer zur Abfrischung der Spieler waren sehr begehrt. So mancher Hobbykicker wurde auch unfreiwillig abgeduscht.

Volker Rößler, CSU-Chef und Ideengeber des Pokalturniers im Fußball, musste sich diesmal mit der Moderatoren-Rolle am Spielfeldrand zufriedengeben. Er habe derzeit eine Verletzung am Knie und sei die nächste Zeit auf Krücken angewiesen, um das Bein nicht zu belasten. Es fiel ihm sichtlich schwer, nicht selber auf dem Rasen mitzulaufen und um Torchancen zu kämpfen.

Umso lebendiger und emotionaler war seine Spielmoderation. Im schönsten schwäbisch sorgte er für so manches Schmunzeln bei den Zuschauern. Wer zwischendurch eine kleine Pause vom Anfeuern seiner Lieblingsmannschaft machen wollte, konnte sich bei gegrillten Knackern, kalten Getränken oder Kaffee und Kuchen stärken.

Siegerehrung beim Götzfried

Spannend wurden die Spiele auf alle Fälle. Bei der Siegerehrung am Abend im Gasthaus Götzfried hob Rößler hervor, dass keine bösen Worte gefallen seien und es keine Fouls beim Turnier gegeben habe.

Vor der Bekanntgabe der Pokalgewinner bedankte sich der CSU-Chef für die tolle Unterstützung durch die Fußballabteilung des FC Tegernheim. Und auch die Frauen Union habe wieder hervorragend mit angepackt. Großes Lob gebühre auch den Schiedsrichtern, versicherte Rößler. Den Sonderpokal „Schiedsrichter“ überreichte er stellvertretend an Patrick Weickl.

Schirmherr Peter Aumer gratulierte den Mannschaften zu ihren Erfolgen. Er lobte die Organisation des Dorfpokals. Es sei erfreulich, dass die Vereine hier so gut zusammenarbeiten würden und man sich als so großer Ort sich immer noch als Dorf fühle. Vielleicht schaffe er es im nächsten Jahr, einmal selber mitzuspielen, blickte Aumer voraus.

Im Anschluss machte es Rößler bei der Pokalverleihung spannend. Er rollte das Feld quasi von hinten her auf. Den ersten Platz erreichten und somit Gewinner des Wanderpokals wurden „Die Wild’n“, gefolgt von den „Donaufohlen“. Auf den dritten Platz kämpften sich die „Schweinswadlbeißer“.

Auch die Feuerwehr war dabei

Der Stammtisch „Schnouken Bummerl“ holten den vierten Pokal. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Schwarz’n“ (CSU), die „Bayern Schnouken“ und schließlich die Freiwillige Feuerwehr Tegernheim.

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