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Eigeninitiative

Kinder gestalten einen Spielplatz mit

Eine Landschaftsarchitektin soll in Tegernheim einen moderne Anlage realisieren. Jetzt wurden erste Modelle gefertigt.

Die Schulkinder gestalten die Spielplatzmodelle.
Die Schulkinder gestalten die Spielplatzmodelle. Foto: Beier

Tegernheim.Die Umgestaltung des Spielplatzes an der Vilsstraße beschäftigt den Gemeinderat bereits seit Anfang des Jahres (die MZ berichtete mehrfach). Kinder aus Schule und Kindergarten wurden beteiligt. Daraufhin holte die Verwaltung bei verschiedenen Spielgeräteherstellern Gestaltungsvorschläge ein.

Auf Anregung der CSU-Fraktion wird nun eine Landschaftsarchitektin mit neuerlicher Einbindung der Schulkinder der Grundschule Tegernheim und Erwachsener ein Konzept für die Neugestaltung erarbeiten. Als erster Schritt fand nun die Kinderbeteiligung unter der Leitung der Landschaftsarchitektin Petra Hartung statt.

Zweiter Bürgermeister Jürgen Beier, der auch Ideengeber dieser Herangehensweise ist, war persönlich vor Ort und über den Erfolg sehr erfreut. Er habe begeisterte und tatkräftige Kinder erlebt, die in verschiedenen Modellen ihre Vorstellung von der Gestaltung des Spielplatzes Vilsstraße eingebracht hätten, sagte er zur MZ. Nach einem Besuch des Spielplatzes sei kräftig gewerkelt worden. Im Anschluss habe die Planerin die „Stoffsammlung“ ausgewertet und zusammengeführt, erklärte er weiter. Am Ende liege dann das Ergebnis der Kinderbeteiligung vor.

Als nächste Maßnahme stehe am 25. September die Beteiligung der Erwachsenen an. Als Zielgruppe seien hier die Elternbeiräte und interessierte Eltern aus allen Tegernheimer Kindertageseinrichtungen zu sehen. Auch die Eltern der Schulkinder seien hier gefragt. Außerdem setze man auf den Verein „Kleine Zehn“, hier hätten bereits viele ihr Interesse an der Mitarbeit zum Umgestaltung des Spielplatzes zugesagt, sagte Beier. Selbstverständlich sei es auch vorgesehen, die Anlieger in den Entscheidungsprozess einzubinden.

Für voraussichtlich 1. Oktober plane man, die Jugendlichen zu befragen. Abschließend werde dann das Ergebnis im Gemeinderat präsentiert und weiter beraten, kündigte Beier an.

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