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Tegernheim

Kollmannsberger will wieder antreten

Die Freien Wähler stellen derzeit mit Max Kollmannsberger den Bürgermeister in Tegernheim.

Max KollmannsbergerFoto: lps
Max KollmannsbergerFoto: lps

Tegernheim.Im März nächsten Jahres stehen wieder Kommunalwahlen an und der Sessel des Bürgermeisters wird für die nächsten sechs Jahre neu besetzt. Bei der Jahresversammlung der Freien Wähler verkündete nun der Rathauschef, der auch stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler ist, dass er bereit sei, seinen Hut wieder in den Ring zu werfen.

Freilich wolle er der Aufstellungsversammlung, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, nicht vorgreifen, aber derzeit würden viele seiner Amtskollegen in anderen Gemeinden ihre Kandidatur bekannt geben und darum wolle er auch nicht mehr mit dieser Information hinter dem Berg halten, verkündete Kollmannsberger. Der derzeitige Amtsinhaber ist in Tegernheim der erste, der offiziell verkündet, dass er 2020 als Bürgermeisterkandidat antreten wolle. Die CSU hielt sich bisher noch bedeckt, und rief die Bürger zu Spekulationen auf, während aus dem SPD-Lager ebenfalls noch nichts zu hören war, wer für sie in den Wahlkampf ziehen wird.

„Die Arbeit als Bürgermeister macht mir Spaß“, bekräftigte Kollmannsberger und sagte, dass er sehr gerne antreten werde. Voraussetzung sei allerdings, dass er gesundheitlich weiter so gut gestellt sei wie derzeit. Denn er wolle auf keinen Fall angeschlagen ins Amt gehen. Zwar stamme er beruflich aus dem technischen Bereich, aber der Umgang mit Menschen sei schon immer seine Sache gewesen, erklärte Kollmannsberger. Freilich sei das eine oder andere gewöhnungsbedürftig gewesen und der Umgang mit Jung oder Alt und mit den verschiedensten Charakteren nicht immer einfach, betonte er. „Ich will mich dem aber wieder gerne stellen“, fasste er zusammen.

FW-Chef Sebastian Zirngibl hob hervor, dass er sich freue, dass Kollmannsberger wieder als Kandidat zur Verfügung stehe. Es seien noch nicht alle Plätze auf der Kandidatenliste besetzt, aber es schaue gut aus, bewertete Zirngibl. Zuvor hatte er in seinem Rechenschaftsbericht auf die Höhepunkte der vergangenen sechs Jahre bei der Arbeit im Gemeinderat zurückgeblickt. Er bat gemeinsam mit Kollmannsberger die Mitglieder, sich Gedanken zu machen, wie die Gemeinde das sogenannte Lehrerwohnhaus künftig nutzen könne. Der Bürgermeister brachte die Idee dort einen Treffpunkt für Senioren einzurichten ins Spiel. Da das Haus voraussichtlich bei einer Sanierung komplett entkernt werden müsse, könne man das Raumkonzept dann an den Bedarf anpassen, schlug er vor.

Als nächste Termine der Freien Wähler stehen am 30. März die Ästesammlung und am 14. April der „Tag der kreativen Tegernheimer“ an. (lps)

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