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Einsatzkräfte

Schlagkraft der Tegernheimer Wehr erhöht

Die Freiwillige Feuerwehr Tegernheim hat ihren Fuhrpark vergrößert. Die größeren Gebäude machten es notwendig.
Von Petra Schmid

Stolz präsentieren die Tegernheimer Feuerwehrler ihr neues Fahrzeug Foto: Petra Schmid
Stolz präsentieren die Tegernheimer Feuerwehrler ihr neues Fahrzeug Foto: Petra Schmid

Tegernheim.Mit einem strahlenden Lächeln nahm der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheim den symbolischen Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug aus den Händen von Bürgermeister Max Kollmannsberger entgegen. Die Tegernheimer Wehr hat nämlich ein zusätzliches Fahrzeug – und zwar ein Tanklöschfahrzeug 3000 – erhalten.

Der Chef der aktiven Mannschaft hob hervor, dass die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr Tegernheim in den vergangenen Jahren stetig gestiegen seien und deshalb die Anschaffung des zusätzlichen Fahrzeugs notwendig machten. Wasserführend müsse das neue Fahrzeug sein und auf alle Fälle auch geländegängig und mit der Ausstattung „Unwetter“ versehen, dies seien quasi die Wunschkriterien gewesen, die das zusätzliche Auto erfüllen müsse, zählte der junge Kommandant auf. Mit dem TLF 3000 sei man fündig geworden, dieses Fahrzeug erfülle alle Anforderungen, erklärte Schindlbeck. Ende 2016 habe die Freiwillige Feuerwehr bei der Gemeinde den Antrag auf Beschaffung gestellt.

Bereits im Januar 2017 habe der Gemeinderat einstimmig den Antrag genehmigt und man sei in die Detailplanung eingestiegen, sagte er weiter. Nach vielen Arbeitstreffen und Planungen habe die Gemeinde Tegernheim im September 2017 den entsprechenden Auftrag vergeben. Nach rund 2,5 Jahren Planungs- und Produktionszeit habe die Freiwillige Feuerwehr Tegernheim das neue Fahrzeug abholen können.

Helfer brauchen Ausrüstung

„Damit war unsere Arbeit allerdings noch lange nicht vorbei, dann kam die Einweisungs- und Ausbildungsphase“, blickte Schindlbeck zurück. Anfang dieses Jahres seien alle Maschinisten soweit eingewiesen gewesen, dass das neue Fahrzeug in Betrieb genommen werden konnte, hob der Kommandant stolz hervor. Es sei ihm ein großes Anliegen, allen, die sich bei der Beschaffung eingebracht hätten, Dank zu sagen, betonte er abschließend, bevor das Wort an die Landrätin ging.

Tanja Schweiger hob hervor, dass die Herausforderungen an die Freiwillige Feuerwehr in einem stetig wachsenden Ort wie Tegernheim ständig steigen würden. Die Feuerwehr sei immer gefordert, die öffentliche Sicherheit zu garantieren. Sie sprach den Tegernheimern Anerkennung aus, mit welch hoher Professionalität sie unterwegs seien.

Im Anschluss betonte Bürgermeister Max Kollmannsberger, dass die Anschaffung des neuen Fahrzeugs im Gemeinderat zu denjenigen Themen gehört habe, die fraktionsübergreifend unumstritten seien. Die eindeutige Haltung der Gemeinderäte sei als Wertschätzung der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber zu sehen. Die Berufung der Feuerwehrler zu retten, bergen, schützen oder Hilfe zu leisten, komme jedem Bürger zugute.

Diese Hilfeleistung sei nur möglich, wenn auch die Ausrüstung auf dem passenden Stand sei, denn nur so könne effektiv geholfen werden, hob der Rathauschef hervor. Nach der Entwicklung der Gemeinde sei es notwendig, die technische Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr auch auf einen entsprechenden Stand zu bringen, sagte er weiter.

Pfarrer weihte das Fahrzeug

In Vertretung von Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer sprach Kreisbrandinspektor Wilfried Hausler. Das neue Fahrzeug werde die Region technisch aufwerten, sage der KBI. In Richtung der aktiven Mannschaft sagte er: „Unterstützt Eure Kommandanten!“ Er wünschte viele schöne Übungen, wenig schwere Einsätze und das die Mannschaft immer unfallfrei nach Hause kommen möge.

Vor dem Festabend fand der traditionelle Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Florian statt. Dazu zogen die Feuerwehrler in Tegernheim mit ihrer Floriansfigur vom Gerätehaus zur Pfarrkirche. Nach der Messe führte Pfarrer Andreas Kuniszewski die Fahrzeugweihe durch. Ein kleiner Festzug mit Mitgliedern des Feuerwehrvereins, den Aktiven sowie Vertretern der Nachbarwehren Donaustauf und Schwabelweis führte zum Dorfwirtshaus Federl-Scheck.

Das TLF 3000

  • Aufgabe:

    Hauptaufgabe ist bei einem Brand eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen.

  • Beladung:

    Die wichtigste Beladung ist der 3500 Liter fassende Wassertank sowie die eingebaute Pumpe mit einem Förderstrom von 2000 l/min.

  • Zusatz:

    Es gibt einen Faltbehälter, der 5000 Liter aufnehmen kann. Er wird an der Einsatzstelle aufgebaut

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