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Ehrung

SPD vergibt Michael-Wimmer-Preis

Die Genossen würdigen mit der Auszeichnung engagierte Tegernheimer.
Von Petra Schmid

Die Preisträger Foto: Schmid
Die Preisträger Foto: Schmid

Tegernheim.Der SPD-Ortsverein vergibt alle zwei Jahre den Michael-Wimmer-Preis. Heuer war es in der Aula der Grundschule am Kindlweg wieder einmal so weit. Sandra Scheck, die den Ortsverein leitet, führte souverän durch das Programm. Ideengeber des SPD-Ehrenabends ist Meinrad Hirschmann, der von 2008 bis 2014 die Geschicke der Stadtrandgemeinde als Bürgermeister führte. Erstmals wurde der Preis im Jahr 2007 verliehen. Bei der Preisverleihung war Hirschmann diesmal nicht dabei. Der Preis wird für vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Mitmenschen verliehen.

Wimmer, der vor 49 Jahren verstarb, wurde vor 124 Jahren geboren. Der SPD-Bürgermeister, der von 1948 bis 1966 die Geschicke Tegernheims leitete, habe sich vor allem durch seine sprichwörtliche Hilfsbereitschaft und seinen großen Einsatz bei der Eingliederung der Vertriebenen ausgezeichnet, hob Landtagsabgeordnete Margit Wild hervor, die von Beginn an zu den Gästen gehört. Sie freue sich jedes Mal, bei der Verleihung dabei zu sein, sagte sie. Zuvor hatte Scheck betont, dass sie sich freue, dass unter den Gästen auch Angehörige von Michael Wimmer seien. Die örtliche Parteichefin begrüßte auch die bisherigen und diesjährigen Preisträger und übergab das Wort an die Laudatoren.

Pfarrer Andreas Kuniszewski hob das Engagement des Ehepaars Rosa und Anton Schmid hervor. Deren Naturell sei zurückhaltend und sie würden lieber im Hintergrund wirken und seien dennoch sehr aktiv, betonte der Pfarrer. Dem Ehepaar sei es ein Anliegen, mit großer Hilfsbereitschaft für ihre Mitmenschen da zu sein. „So, wie es ein guter Nachbar ist“, fasste Kuniszewski zusammen. Er zählte die einzelnen Aufgaben auf, die das Ehepaar teils seit Jahrzehnten ausübt. Unter anderem hatten sie ihren Stadl während der Kirchensanierung für die Abhaltung der Gottesdienste zur Verfügung gestellt, hob der Pfarrer hervor. „Sie sind das Licht der Welt und das Salz der Erde“, beschrieb er die beiden Geehrten abschließend.

Für den Preisträger Peter Manthe sprach der evangelische Pfarrer Tobias Müller. Auch Manthe habe sich nie engagiert, um anerkannt zu werden, auch er wirke lieber im Verborgenen. Beim Anbau der Lutherkirche habe er sich stark engagiert, quasi die Bauleitung übernommen, sagte Müller. Er habe Spenden organisiert und sei immer Ansprechpartner für die Handwerker gewesen, zählte er auf. Auch im Kirchenvorstand sei er tätig gewesen und habe dort vieles mitgestaltet, betonte Pfarrer Müller. Der Tegernheimer Bürgermeister Max Kollmannsberger gratulierte den Preisträgern und zollte der Veranstaltung seine Anerkennung. (lps)

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