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Bilanz

Weickl ist weiter Chef des FC

Tegernheims Sportverein feiert in fünf Jahren. Doch Grund zur Freude gibt es jetzt schon – die Mehrzweckhalle ist saniert.
Von Petra Schmid

Fast 1800 Mitglieder und eine sanierte Mehrzweckhalle: Der FC Tegernheim kann entspannt in die Zukunft blicken. Foto: Brüssel
Fast 1800 Mitglieder und eine sanierte Mehrzweckhalle: Der FC Tegernheim kann entspannt in die Zukunft blicken. Foto: Brüssel

Tegernheim.Der FC Tegernheim ist nicht nur der größte Verein der Stadtrandgemeinde, sondern auch das sportliche Aushängeschild. Ein Aufatmen gibt es bei den Führungsverantwortlichen des Sportvereins, nachdem die meisten Arbeiten der Mehrzweckhallen-Sanierung abgeschlossen sind.

Sportler-Chef Artur Weickl zog bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Federl/Scheck Bilanz über die abgelaufene Saison und beschäftigte sich unter anderem auch mit den Auswirkungen der Hallenertüchtigung. Der FC habe wegen der Arbeiten in der Mehrzweckhalle Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, habe aber den Spiel- und Trainingsbetrieb bis auf geringe Ausnahmen aufrechterhalten können, sagte Weickl. Manche Problemstellungen seien seiner Meinung nach durch eine frühzeitige und laufende Einbindung des FC durch Gemeinde und Verwaltung vermieden worden, sagte der Vorsitzende in Richtung Rathauschef Max Kollmannsberger. Für 2018 und 2019 gewähre die Gemeinde eine Reduzierung der Hallenmiete, erklärte er zu diesem Thema abschließend.

Der Tegernheimer Sportverein, der heuer übrigens 70. Geburtstag feiern könnte, verzichtet auf große Festlichkeiten. Man sei im Vorstandsteam und im Vereinsbeirat übereingekommen, das Jubiläum nicht heuer, sondern in fünf Jahren zum 75-Jährigen wieder im größeren Rahmen zu feiern, gab der FC-Chef bekannt. Genauere Pläne stellte er dazu noch nicht vor.

Fast 1800 Mitglieder

Mit Stolz verwies Weickl auf den Mitgliederstand, derzeit stehe man knapp vor der 1800er-Marke und man werde diese wohl knacken, denn im Vergleich zum Vorjahr sei der Trend steigend. Von den 1796 Sportlern seien immerhin 708 Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, zählte er auf. Weickl appellierte an die Mitglieder, Kontoänderungen rechtzeitig anzugeben, da dem Verein immer wieder Kosten für Rückbuchungen entstehen würden und dies doch vermeidbar sei.

FC kompakt

  • Ursprung:

    Der FC Tegernheim wurde am 24. März 1949 gegründet. Zur Gründungsversammlung erschienen 60 interessierte Sportler, die von Adolf Heiß begrüßt wurden. So entstand der Grundstock.

  • Abteilungen:

    Fußball, Turnen, Tischtennis, Basketball, Segeln, Tennis, Ski- und Bergsport, Karate, Kraftsport, Stockschießen, Pétanque und Kegeln können beim FC Tegernheim betrieben werden.

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Vorstandschaft ergaben sich keine wesentlichen Änderungen: Vorsitzender ist Artur Weickl, zweiter Vorsitzender Johannes Mader und dritter Vorsitzender Walter Hölzl. Um die Finanzen kümmert sich Verena Franz, zweiter Kassier ist Christian Lichtinger, Schriftführerin Cornelia Weickl und zweite Schriftführerin Heidi Lichtinger. Als Beisitzer wurden Peter Bauer und August Poitsch bestätigt, die Kasse prüfen Volker Hartmann und Günther Mader. Frauenwartin bleibt Ursula Tiemeyer, die Fahne des FC tragen Robert Eichinger, Stefan Thurn und Andreas Wedl. Artur Weickl dankte im Anschluss Christoph Gollrad und Günter Hochwimmer, die sich nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung gestellt hatten, mit einem Geschenk für ihre Arbeit.

Bürgermeister lobt Kooperation

Bürgermeister Max Kollmannsberger hob den FC in seinem Grußwort als Stütze der Gemeinde hervor und betonte neben dem vielfältigen sportlichen Angebot den sozialen Aspekt und die erfolgreiche Jugendarbeit. Die Zusammenarbeit von Gemeinde und Verein würde sich vertrauensvoll und konstruktiv gestalten, Reibungspunkte würden im offenen Gespräch ausdiskutiert. Einen besonderen Dank richtete Kollmannsberger an die Vorstandschaft, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit das Rückgrat des Sportbetriebs bilde.

Augenzwinkernd verwies der Bürgermeister darauf, dass die Spontanität des FC Tegernheim die Verwaltung das eine oder andere Mal vor eine Herausforderung stelle und dass organisatorisch manchmal etwas mehr Vorlauf die Angelegenheiten einfacher machen würde. Aber trotzdem seien das Miteinander und die Zusammenarbeit gut, denn man habe bisher für alles eine Lösung gefunden, lobte der Rathauschef.

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