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Wichtig ist viel trainieren

Petra Schmid sprach mit der Nationalspielerin und Olympiasiegerin Simone Laudehr aus Tegernheim.
Von Petra Schmid, MZ

Simone Laudehr, Fußball-Star
Simone Laudehr, Fußball-Star Foto: dpa

Tegernheim.Wie hat alles angefangen – wo begann ihre sportliche Karriere?

Wahrscheinlich wurde mir die Leidenschaft für alles, was rund ist, schon in die Wiege gelegt. Meine Eltern sagen, ich hätte schon mit Äpfeln, die am Boden lagen, und allen möglichen anderen Dingen Tore geschossen. Meine Eltern und vor allem meine Mama haben mich schon von klein auf gefördert und mich bei den kleinsten Fußballern des FC angemeldet. Mit drei bis vier Jahren habe ich angefangen und mit den Jungs gespielt. Das war für mich nichts Neues, denn die kannte ich ja aus dem Kindergarten und der Schule. Im Nachhinein hat es sich als gut erwiesen, dabei habe ich sehr viel gelernt.

Welche Tipps haben Sie für fußballbegeisterte Mädchen?

Erst einmal so viel wie möglich mit dem Ball draußen zu verbringen und Fußball zu spielen. Es ist immer gut, wenn man mit den Jungs mitspielen oder trainieren kann. Immer an seinem gesteckten Ziel bleiben. Egal ob Krafttraining, Schusstraining oder Flanken, immer wieder trainieren. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, ich habe schon damals oft ganz alleine noch weitergemacht. Das ist wichtig, aber man muss aufpassen, dass man dabei nicht alles andere vergisst. Es gehört auch noch zum Leben, zu entspannen und beispielsweise ins Kino zu gehen. Es ist viel, was junge Menschen neben Schule und Ausbildung alles unter einen Hut bringen müssen. Zwei bis drei Mal Training in der Woche sollte sein. Bei dem großen Angebot an anderen Aktivitäten, auch in den Schulen heutzutage, kommt der Sport leider manchmal zu kurz.

Wie ist die Verbindung zu ihrem Heimatsportverein?

Da ich jetzt ja in München bin, habe ich wieder öfter die Möglichkeit, auch mal nach Tegernheim zu kommen und mir ein Spiel anzusehen. Zu meinem früheren Trainer Herbert Dengler habe ich immer noch eine tolle Verbindung. Wenn ich in Tegernheim bin, treffen wir uns oder ich kaufe mein Würstl bei ihm in der Metzgerei ein. Das sind immer noch die besten für mich.

Wo bewahren Sie ihre Medaillen und Pokale auf?

Meine Mama hat eine Vitrine stehen, dort sind meine bisherigen Pokale gesammelt. Sie freut sich jedes Mal, wenn ein neuer dazukommt. Ich habe bei mir in der Wohnung eine Art Gardinenstange. An dieser werden meine Medaillen in der Reihenfolge, in der ich sie bekommen habe, aufgehängt. So hat alles seinen Platz und seine Ordnung.

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