MyMz
Anzeige

Infrastruktur

Ein Radweg entlang der Kreisstraße

Der Gemeinderat Thalmassing hat sich für einen Radweg entlang der Kreisstraße bis zur Abzweigung nach Sanding entschieden.
Von Josef Eder

Der Bau eines überörtlichen Radweges war Thema im Gemeinderat. Foto: Josef Eder
Der Bau eines überörtlichen Radweges war Thema im Gemeinderat. Foto: Josef Eder

Thalmassing.In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Bau eines überörtlichen Radweges diskutiert. Hintergrund ist die Erschließung des Baugebietes Mühlfeld I. Das Ziel des Landkreises ist es, die Maßnahme bis zum Erschließungsbeginn des Baugebietes fertigzustellen. Zwei Alternativen – ein begleitender oder ein selbstständiger Radweg (Ausbau eines Feldweges) – wurden vorgestellt. Das Gremium entschied sich mit 10:6 Stimmen für die Alternative eines die Kreisstraße begleitenden Radweges bis zur Abzweigung nach Sanding.

Sollte der Grunderwerb für diese Variante entlang der Kreisstraße nicht möglich sein, muss die Gemeinde für einen Fuß- und Radweg entlang von „Mühlfeld I“ die Kosten selbst übernehmen. Fraglich ist, ob in diesem Fall der Wegebau bis zur Erschließungsstraße „Mühlfeld I“ oder weiter bis zum neu zu errichtenden Feuerwehrhaus erfolgen soll. „Der Landkreis baut nur, wenn ein Anknüpfungspunkt möglich ist. Das tägliche Verkehrsaufkommen beträgt auf dem Streckenabschnitt Thalmassing/Kreuzung nach Sanding circa 3500 Fahrzeuge“, sagte erster Bürgermeister Helmut Haase. Verworfen wurde der selbstständige Ausbau eines Feldweges von Thalmassing nach Obersanding. Der Rathauschef argumentierte, dass ein abgelegener selbstständiger Radweg nicht angenommen wird. Des Weiteren bestünde kein Anschluss zur Weiterfahrt Richtung Schierling. „Bei einem Ausbau kämen Radfahrer und Fußgänger zu kurz, da der Weg weiter von landwirtschaftlichen Fahrzeugen sowie für Abkürzungsfahrten benutzt wird“, verdeutlichte der Rathauschef.

Darüber hinaus plant die Feuerwehr Wolkering einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus (MZ berichtete). Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 160 000 Euro, wovon 80 000 Euro an Eigenleistung erbracht würden. Um höhere Kosten zu sparen, soll das Vorhaben möglichst schnell realisiert werden. Weder im Haushalt 2019 noch in der Finanzplanung 2020 bis 2022 sind Mittel vorgesehen. Des Weiteren stehen auch die Kosten für den Neubau des Feuerwehrhauses Thalmassing noch nicht fest. Aktuell ist eine Finanzierung nur über Mehreinnahmen oder Einsparungen an anderer Stelle beziehungsweise nach dem derzeitigen Planungsstand frühestens ab 2023 möglich.

Gemeinderat Johann Biener verwies darauf, dass Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer bei einer Besichtigung Mängel festgestellt hat, die beseitigt werden müssten. Für die anderen Räte ist eine derzeitige Umsetzung nicht möglich. Die Kostenberechnung und Submissionsergebnisse für Thalmassing müssen erst bekannt sein, bevor man über weitere Ausgaben spekulieren könne. Das Gemeindeoberhaupt ergänzte, wenn Zahlen für Thalmassing vorlägen, könnte man einschätzen, ob eine Einplanung früher möglich wäre.

Für die FF Weillohe wurde ein gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug (3800 Euro) für den Tragkraftspritzenanhänger (TSA) erworben. Nur mehr drei Feuerwehrdienstleistende besitzen die Fahrerlaubnis für einen Schlepper, der den TSA (Baujahr 1959) ziehen darf. Die FF führt am TSF die Umbaumaßnahmen auf eigene Kosten durch.

Die Deckblattänderung Flächennutzungsplan Thalmassing im Bereich des ehemaligen Bonifaz-Wimmer-Kindergartens wurde einstimmig genehmigt.

Der Gemeinderat beschloss am 18. März die Wiedereinführung der Nachmittagsbetreuung an der Grundschule zur Entlastung des neu eröffneten Horts. Dreizehn Kinder sind angemeldet. Die staatliche Förderung bis 14 Uhr beträgt 3323 Euro, für die verlängerte Betreuung bis 16 Uhr gibt es eine weitere Förderung von 9 000 Euro. Eine überarbeitete Kosten- und Benutzungssatzung wurde erlassen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht