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Schluss

Bau des Kinderhauses Wenzenbach beginnt

Die Planungen für die Wenzenbacher Einrichtung laufen auf Hochtouren. Der Gemeinderat billigt überplanmäßige Kosten.
Von Ralf Strasser

Am Jahnweg, unweit des Schützenhauses und des Sportgeländes des SV Wenzenbach, soll das neue Kinderhaus realisiert werden.  Foto: Ralf Strasser
Am Jahnweg, unweit des Schützenhauses und des Sportgeländes des SV Wenzenbach, soll das neue Kinderhaus realisiert werden. Foto: Ralf Strasser

Wenzenbach.Das neue Kinderhaus am Jahnweg nimmt rasant Fahrt auf. In der Sitzung des Gemeinderates informierten Bürgermeister Sebastian Koch und der Projektsteuerer Manuel Hofstetter das Gremium über die aktuelle Entwicklung. „Wir haben mit deutlich größerer Dynamik dieses Projekt angeschoben, als bei der Haushaltsplanung 2019 ersichtlich war“, stellte Koch fest. Man sei dem Zeitplan in der Planung voraus, dadurch seien überplanmäßige Kosten in Höhe von 160 000 Euro aufgelaufen. Kosten, die erst 2020 entstanden wären. Der Gemeinderat billigte die Freigabe.

Die Planungen des Architekturbüros Köstlbacher & Miczka und Fachplaner sind bereits so weit fortgeschritten, dass erste Ausschreibungen anlaufen. Die Gemeinde rechne mit einem Genehmigungsbescheid im Laufe des Januars, so dass erste Bauaufträge vergeben werden könnten.

Der Schlosshof ist fast fertig

Anschließend stellte der Geschäftsleiter der Gemeinde, Benjamin Leistner, die aktuellen Entwicklungen zum Schlosshof vor. Die Planungen dazu sind nun nahezu vollständig umgesetzt. Lediglich Pflanzarbeiten, einige wenige Elektroarbeiten zur Steuerung des Beleuchtungssystems sowie das Brunnen-Kunstwerk fehlen noch. Die gesamten Investitionskosten für die Anlage des Schlosshofs bezifferte Leistner mit 1 820 000 Euro.

Bürgermeister Koch resümierte, dass die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid im Mai 2014 glücklicherweise der Gigantomanie früherer Tage eine Absage erteilt hätten und dadurch nun eine ansprechende Lösung realisiert werden konnte. Leistner informierte darüber, dass es schon einige Nutzungsanfragen geben würde.

Aus dem Gemeinderat

  • Kinderhaus:

    Baubeginn soll Ende März 2020 sein. Die Kosten belaufen sich auf ca. 3,4 Millionen Euro.

  • Förderung:

    Von der Regierung der Oberpfalz wurde eine Förderung von insgesamt etwa zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Auch bei der Schulverbandsauflösung und Generalsanierung der Mittelschule gibt es Neuigkeiten. Zur Auflösung des Verbands und künftigen Kostenteilung für den Fortbestand der Schule wurden die Rechtsaufsicht des Landratsamts und der Bayerische kommunale Prüfungsverband (BKPV) um Stellungnahme gebeten. Das Ergebnis: Die Auflösung muss nicht automatisch eine Vermögensaufteilung nach Schülerzahlen zur Folge haben. Anregungen des BKPV werden jetzt von den Verwaltungen beider Gemeinden geprüft und in ein überarbeitetes Vertragswerk eingearbeitet. „Wichtig wird dabei sein, dass ein eher willkürlich festgesetzter Betrag zur einmaligen Beteiligung der Sanierungskosten durch Bernhardswald vom BKPV für nicht zielführend erachtet wird“, so Koch.

Schulflächen für Vereinszwecke

Besser sei es, dass sich die Nachbargemeinde über eine Schulhausnutzungsdauer von 66 Jahren an den kalkulatorischen Kosten beteiligt. „Für die Gemeinde Wenzenbach würde das bedeuten, dass man zunächst mehr Investitionskosten aufwenden muss, rechnerisch würden der Gemeinde auf diesem Wege Kosten von ca. 4,7 Millionen Euro entstehen.“

Im Gegenzug würde die Gemeinde das gesamte Schulhaus erhalten und könnte nicht mehr für den Schulbetrieb benötigte Flächen für Vereins- oder Kulturzwecke nutzen. Gleichzeitig würde sie auch den großen Schulgarten zur selbstbestimmten Verwendung erhalten.

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