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Wirtschaft

Ein gutes Jahr für die Raiffeisenbank

Die Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach stellte ihre Bilanz vor. Sie ist mit dem Ergebnis äußerst zufrieden.
Von Sarah Höger

Vorstand Hubert Platzer (l.) und der Vorstandsvorsitzende Florian Mann sind zufrieden. Foto: Höger
Vorstand Hubert Platzer (l.) und der Vorstandsvorsitzende Florian Mann sind zufrieden. Foto: Höger

Regensburg.„Wir sind unseren Kunden sehr dankbar, es war ein gutes Geschäftsjahr“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende Florian Mann von der Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach eG bei der Vorstellung des Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2018 zusammen mit seinem Vorstandskollegen Hubert Platzer.

Während Internetbanken mit kostenlosen Kreditkarten und einem Verzicht auf Kontoführungsgebühren locken, stehe bei der Raiffeisenbank nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt, der bei hochsensiblen Themen wie den eigenen Finanzen lieber einem Ansprechpartner aus Fleisch und Blut gegenübersitze, als einem Chat-Bot im Computer, wie Mann feststellte:

„Wir halten auch deshalb weiterhin an den Kontoführungsgebühren fest und haben durch Umfragen unter unseren Kunden auch die Bestätigung erhalten, dass unseren Kunden das Wert ist“. Das Vertrauen der Kunden und die Wertschätzung der persönlichen Beratung in der Bank haben dafür gesorgt, dass die Bilanzsumme der Raiffeisenbank auch im Geschäftsjahr 2018 um 3,6 Prozent auf 645 Millionen Euro weiter angestiegen ist.

Entscheidend dabei sei neben der Kundentreue auch die stark prosperierende Region und Stadt Regensburg, die Motor für die positive Entwicklung der Bank ist. Dominierend bei den Kreditgeschäften des letzten Jahres waren die Wohnbaufinanzierungen.

Trotz großer Konkurrenz bei den Baufinanzierungen sei die Raiba gut auf dem Regensburger Markt platziert: 2018 wurden insgesamt 107,5 Millionen Euro Kredite zugesagt, davon 65 Millionen für Wohnungsbaufinanzierungen und 35 Millionen für gewerbliche Finanzierungen. Einen neuen Höchstwert erreichte das von der Bank betreute Kundenvolumen, das – inklusive der Anlagen bei den Verbundpartnern der Raiba – im letzten Jahr bei über 1,2 Milliarden Euro lag.

„Das regionale Prinzip unserer Bank klappt nach wie vor gut, unsere Kunden wissen, dass sie sich auf uns verlassen können. Der stetige Kundenzulauf bestätigt uns, dass im Moment eine Rückbesinnung auf die regionalen Banken stattfindet“, so Platzer. Die Bank verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung, die um 2,4 Millionen Euro gestärkt wird.

Die Mitglieder der genossenschaftlichen Bank sollen deshalb - vorausgesetzt die Vertreter stimmen zu - eine Dividende von sechs Prozent erhalten.

Digitalisierung

  • Was ist neu?

    In allen Bereichen des Alltags können viele Dinge inzwischen mit mobilen Geräten abgewickelt werden. Hierbei macht die Digitalisierung auch vor den Finanzen nicht Halt.

  • Trend:

    Mit diesem Trend möchte die Raiffeisenbank auch in Zukunft gehen: Gewisse Bereiche des Bankings sollen noch digitaler werden. So wolle die Bank in Zukunft mit dem Zahlungsdienst „Apple Pay“ kooperieren, damit Kunden mit einem iPhone Zahlungen abwickeln können. Komplett könne die Technisierung den Menschen jedoch nie ersetzen, ist sich Mann sicher: „Alles wird digitalisiert, was sich digitalisieren lässt. Doch der Mensch ist ein soziales Wesen und möchte über manches persönlich reden.“

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