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Politik

Wenzenbacher CSU stellt sich auf

Die beiden Ortsverbände und die Frauenunion verstärken ihre Aktivitäten. Die Vorsitzenden wurden bestätigt.
Von Ralf Strasser

Sie wurden als Vorsitzende bestätigt: Bernhard Pielmeier (Wenzenbach, links), Petra Rösch (FU), Rainer Mißlbeck (Grünthal/Hauzenstein) Foto: msr
Sie wurden als Vorsitzende bestätigt: Bernhard Pielmeier (Wenzenbach, links), Petra Rösch (FU), Rainer Mißlbeck (Grünthal/Hauzenstein) Foto: msr

Wenzenbach.Zwei CSU-Ortsvereine und eine Frauenunion eint derzeit, dass sie sich personell für ihr politisches Wirken und für die kommende Kommunalwahl aufstellen. In ihren Jahresversammlungen wählten die Mitglieder ihre Vorsitzenden. In der Frauenunion der CSU, die seit 2014 versucht mit „Frauenpower“ in der Vorwaldgemeinde die Politik weiblicher, zugänglicher und interessanter zu gestalten, wurde Petra Rösche erneut als Ortsvorsitzende bestätigt.

Sie und ihr Team – als Stellvertreterin wurde Maria Koller gewählt – will mit Aktionen und Vorträgen Akzente setzen, erklärte sie in der Versammlung. Vor allem im Bereich der Senioren. Dabei stehen Themen wie Pflege, Patientenverfügung Einbruchsprävention oder Informationen zum Enkeltrick und andere Methoden, wie Senioren betrogen werden, auf der Agenda. Ebenso die Erhaltung der bayerischen Wirtshauskultur. Rösch kündigte darüber hinaus eine Vortragsreihe zur Suchtprävention an.

Das Credo „Wir-tun-was“, das in der Frauenunion honoriert wird, ist auch im CSU-Ortsverband Wenzenbach sehr präsent. Man habe viel vor, erklärte Bernhard Pielmeier mit Blick auf die kommende Kommunalwahl. Pielmeier, der erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde, geht mit einem verjüngten Team in die politische Gestaltung der Gemeinde Wenzenbach: Mit Tobias Baierl (Kasse), Moritz Wiesinger (Schriftführer) und Josef Reichert (Vorsitzender der JU) sind drei Mitglieder aus der Jungen Union in der Vorstandschaft. Als Stellvertreter von Bernhard Pielmeier fungiert das Duo Ewald Fischer und Lukas Weidl.

Verjüngtes Team in Wenzenbach

„Wir haben ein neues Gesicht und eine neue Kommunikation mit guter Außenwirkung“, betonte der Ortsvorsitzende. Die neuen Füße sind dabei die neue Homepage, gefüllt mit aktuellen Berichten aus der Fraktion. Und es wird künftig mehr Wert auf Veranstaltungen gelegt, etwa mit Schlossgesprächen, Zukunftsforen oder Infoständen. Wie die personellen Weichen für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr gestellt werden, entscheidet sich in einer eigens gegründeten Kommission, die im April ihre Arbeit aufnimmt.

Im Ortsverband Grünthal/Hauzenstein nimmt weiterhin Rainer Mißl-beck als wieder gewählter Vorsitzender die Herausforderungen der Kommunalpolitik an. An seiner Seite sind Maria Koller und Hans Schmailzl als Stellvertreter. Die Kasse führt Daniela Schön, Schriftführerin ist Petra Rösch.

Beide CSU-Ortsvereine wie auch die Junge Union und die Frauenunion arbeiten gemeinsam an aus ihrer Sicht wichtigen Projekten. Diese seien zum guten Teil von der CSU initiiert und von ihr vorangetrieben, betonten Pielmeier und Mißlbeck in ihren Versammlungen. Dabei stehen die Südspange, die Westumfahrung, das Kinderhaus (Anregung Mai 2017) und das Gewerbegebiet Thanhof/Jägerberg ganz oben auf der Forderungsliste. „Die Südspange haben wir schon 2002 gefordert, sie wurde zuletzt Mitte 2012 im Gemeinderat abgelehnt“, erinnerte Pielmeier. „Für uns ist es unverständlich, warum etwa aus den Reihen der Freien Wähler in dieser Richtung immer noch Gegenwind kommt.“

Kinderbetreuung im Fokus

Mittelfristig sei in der Kinderbetreuung eine entsprechende Einrichtung im Bereich Grünthal, Irlbach und Gonnersdorf zu prüfen. Weitere Forderungen: die Verbesserung der ärztlichen Versorgung und die Gestaltung der Oberen Zell mit Pendlerparkplatz, Wertstoffhof, Feuerwehr und Bauhof. Das seien Anregungen, die die CSU bereits 2016 gemacht habe, so Pielmeier, der die Priorität auf den Pendlerparkplatz und den Wertstoffhof legt.

Die finanzielle Lage in Wenzenbach sei gut, sagen die Vorsitzenden. Für die vollen Kassen gebe es Gründe. Die gute Situation habe man vor allem den Bürgern zu verdanken, die mit der Einkommensteuer ihren Anteil beisteuern. Die Gewerbesteuer sieht Pielmeier als „gut, aber ausbaufähig.“ Auch der vergleichsweise niedrige Kreisumlagesatz trage dazu bei. Zudem sei die kommunalfreundliche bayerische Staatsregierung als Quelle der guten Finanzlage zu nennen.

Digitalisierung und Schafkopfkurs

  • Unterstützung:

    In beiden Versammlungen der Ortsvereine war Kreisvorsitzender und MdB Peter Aumer anwesend und referierte über aktuelle Themen aus dem Kreistag.

  • Vortrag:

    Geplant ist eine Veranstaltung über die Digitalisierung.

  • Gleichberechtigung:

    Die Frauenunion plant einen Schafkopfkurs für Frauen.

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