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Einsatz

Wohnhausbrand fordert die Helfer

In Wenzenbach schlugen die Flammen aus dem Dach. 60 Feuerwehrleute waren am Montag im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

  • Das Obergeschoss des Hauses steht in Flammen. Foto: Ratisbona Media
  • Flammen schlagen aus einem Haus in Wenzenbach. Foto: Ralf Strasser

Wenzenbach.Großeinsatz der Feuerwehr in Wenzenbach: Auch Stunden nachdem in einem Wohnhaus im Waldheimweg ein Feuer ausgebrochen war, waren am Montagabend bis zu 60 Helfer im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Immer wieder flammten Glutnester auf, die die Einsatzkräfte von Drehleitern aus bekämpften. Nach Informationen der Polizei wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Gegen 15 Uhr war der Alarm bei der Rettungsleitstelle eingegangen. Ein Nachbar hatte die Rauchentwicklung im Dachgeschoß des Hauses bemerkt und die Feuerwehren verständigt. Kurz darauf traf auch das Ehepaar ein, dem das Anwesen gehört. Weder sie noch ihre drei erwachsenen Kinder, die ebenfalls in dem Haus leben, waren vor Ort, als das Feuer ausbrach. Deshalb geht die Polizei davon aus, dass es keine Verletzten gibt.

Enorme Rauchentwicklung

Als die ersten Feuerwehren eintrafen, brannte das Haus bereits lichterloh. „Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach“, berichtete Kreisbrandinspektor Thomas Diez aus Regenstauf. Er leitete den Einsatz der rund 60 Feuerwehrleute in Wenzenbach. Auch Norbert Gradl von der Polizeiinspektion Regenstauf berichtete von einer enormen Rauchentwicklung über Wenzenbach, als er und seine Männer zum Einsatzort kamen. „Der Qualm zog über den ganzen Ort“, sagte Gradl, der am Ort des Geschehens noch nichts zur möglichen Ursache des Brandes sagen konnte.

Ein Video zeigt das Einsatzgeschehen beim Brand in in Wenzenbach

Wohnhausbrand in Wenzenbach

Für die Einsatzkräfte war es am Montag viel zu gefährlich, das Haus zu betreten. Deshalb gestalteten sich die Löscharbeiten extrem schwierig. Immerhin gelang es einem Atemschutztrupp in den Keller vorzudringen, um dort die Gasleitung abzustellen. Ein Nachbar hatte die Feuerwehrleute auf diese Gefahr hingewiesen.

Innerhalb kürzester Zeit waren die Rettungskräfte am Montagnachmittag nach der Alarmierung eingetroffen. Insgesamt 15 Einsatzfahrzeuge rückten an, darunter die Drehleitern aus Regenstauf und Lappersdorf. Außerdem waren die Feuerwehren Wenzenbach, Bernhardswald, Kreuth, Adlmannstein, Hauzenstein und Grünthal zumindest zeitweise am Brandort.

Gelöscht wird von den Drehleitern aus

Schon am späten Nachmittag bereiteten sich die Einsatzkräfte auf eine lange Nacht am Brandort vor. Denn selbst Stunden nach der Alarmierung flammten im Obergeschoß des Gebäudes immer wieder neue Brände auf. Den Feuerwehrleuten blieb nichts anderes übrig, als das Dach immer weiter zu öffnen, um von den Drehleitern aus das Feuer bekämpfen zu können.

Wohnhausbrand in Wenzenbach

Die Brandursache wird wohl frühestens im Laufe des Dienstags ermittelt werden können. Denn erst, wenn alle Glutnester in dem Gebäude gelöscht worden sind und sichergestellt ist, dass das Haus nicht einsturzgefährdet ist, können die Brandfahnder ihre Arbeit aufnehmen. Den Schaden schätzte Polizeisprecher Gradl am Montag vor Ort auf mindestens 250 000 Euro.

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