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Politik

Die Landkreis-CSU war in Feierlaune

Beim 70. Geburtstag hielt Ministerpräsident Horst Seehofer auf dem Wiesenter Nepaltempel die Festrede und bekam viel Beifall.
von Walter Schiessl, MZ

Horst Seehofer hielt eine launige Festrede beim Sommerfest der CSU.
Horst Seehofer hielt eine launige Festrede beim Sommerfest der CSU. Foto: ws

Wiesent.Zweieinhalb Stunden zu spät kam Bayerns Ministerpräsident zum Sommerfest der CSU auf dem Areal des Nepaltempels, zu dem die Partei ihre Mitglieder und Repräsentanten von Regierung, Kirche und Institutionen geladen hatte. Horst Seehofer gab Stichpunkte, die Bayern auszeichnen, ebenso zum Besten wie solche zur Asylpolitik. Der CSU-Landesvorsitzende, der eine lange Anreise aus dem Allgäu hinter sich hatte, sagte, Bayern blühe, weil die Leistung der Bevölkerung groß sei. „Das ist der eigentliche Schatz, den wir haben“, sagte Seehofer unter großem Beifall.

„Blödes Problem mit der Türkei“

Einmal mehr sprach er sich dagegen aus, das „blöde Problem mit der Türkei“ zu lösen, in dem man eine Vollmitgliedschaft in der EU und eine Visafreiheit anbiete. „Flüchtlingspolitik darf man auf diese Weise nicht verknüpfen“, sagte er, um anzufügen, an erster Stelle stehe in Bayern die Humanität. Die Asylsuchenden wiederum müssten sich integrieren und sich den Regeln des Landes gemäß verhalten. Nur so könne das Zusammenleben auf Dauer funktionieren. Auch dafür bekam der CSU-Chef großen Beifall. Seehofer sagte zum Schluss, er werde so lange im Amt bleiben, bis der Großteil der bayerischen Fußballvereine, darunter auch der SSV Jahn Regensburg, in der ersten Bundesliga spielt.

Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer hatte Seehofer zuvor daran erinnert, dass es im Kreis Regensburg drei große Probleme gebe. Sie nannte die Polderthematik, den sechsspurigen Ausbau der Autobahn und den Steinbruch im Raum Wiesent, der – so die Abgeordnete – einen riesigen Einschnitt in die Natur bedeuten würde. Seehofer erwiderte, er habe die vielen Schilder bei seiner Herfahrt lesen können („auch das Kleingeschriebene“) und sicherte zu, sich um die Sache persönlich zu kümmern. „Ich habe Ihnen zwar jetzt keine Lösung zugesagt, aber ich werde mich der Sache annehmen. Da haben Sie mein Wort!“

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