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Neujahrsempfang

Eine Urkunde als Dankeschön

In Wiesent blickte die Bürgermeisterin auf wichtige Projekte zurück. Zwei Bürger durften sich besonders freuen.
Von Theresia Luft

Die Geehrten freuten sich über die Auszeichnung, die sie beim Neujahrsempfang bekamen: Pfarrer Franz Matok, Elisabeth Jesterschawek und Franz Kerscher sowie Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher (v.l.). Foto Theresia Luft
Die Geehrten freuten sich über die Auszeichnung, die sie beim Neujahrsempfang bekamen: Pfarrer Franz Matok, Elisabeth Jesterschawek und Franz Kerscher sowie Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher (v.l.). Foto Theresia Luft

Wiesent.Traditionell luden die Gemeinde und die Pfarrei Wiesent zu Beginn des Jahres wieder zum Neujahrsempfang in den Pfarrsaal. Geladen waren die „wichtigen“ Leute: Vereinsabordnungen, kirchlich Engagierte, Neubürger, die jetzt in Wiesent beheimatet sind, die Brautpaare des Jahres 2018, Vertreter von Schule, Kindergarten und Kinderbetreuung sowie die Mitarbeiter der Verwaltung und die Mitglieder der verschiedenen Arbeitskreise, die es in Wiesent gibt. Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren und sich die Zeit nahmen für Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch untereinander. „Ob sie beruflich oder ehrenamtlich in der Gemeinde zu tun haben – sie alle leisten wertvolle Dienste, prägen die Lebendigkeit des Ortes und tragen somit zum Erfolg der Gemeinschaft bei“, sagte Kerscher zu Beginn ihrer Rede.

Bessere Kinderbetreuung

Sie erläuterte den Begriff Erfolg und meinte, der Neujahrsempfang sei eine gute Gelegenheit dazu, sich über die eigenen sachlichen und emotionalen Ziele Gedanken zu machen. Kerscher ging auf die Investitionen ein, die im vergangenen Jahr in Wiesent getätigt wurden, und gab einen Ausblick auf die geplanten Projekte, die Jahr für Jahr abgearbeitet werden.

In ihrem Rückblick erinnerte die Bürgermeisterin an das neue Rathaus, das ein Teilstück eines Puzzles sei, um die Kinderbetreuung in der Gemeinde zu optimieren. Durchschnittlich werden in der Gemeinde Wiesent pro Jahr 24 Kinder geboren. Durch den Umzug des Rathauses wurde Platz für das neue Kinderhaus – der zweite Teil des Puzzles – geschaffen. So solle eine optimale Kinderbetreuung gewährleistet werden, sagte Kerscher.

Weiter thematisierte die Bürgermeisterin beim Neujahrsempfang den Breitbandausbau in der Schulsiedlung und in den Außenbereichen sowie den neuen Mannschaftswagen der Feuerwehr Wiesent. In den vergangenen zehn Jahren habe die Gemeinde über eine Million Euro in die drei Ortsfeuerwehren und die Vereine investiert, die die Lebendigkeit des Ortes aufrecht erhalten, bilanzierte sie. Ebenso erinnerte sie an die beiden Landkreisveranstaltungen, den „Tag der offenen Gartentür“ und den FF Jugendaktionstag.

Landkreislauf endet in Wiesent

2019 wird Wiesent das Ziel des Landkreislaufes sein. Zwei neue Baugebiete und die Erweiterung des Gewerbegebietes seien geplant. Mit einem Zitat von Victor Hugo beendete sie ihre Rede: „Die Zukunft hat viele Namen...“

Anschließend würdigte die Bürgermeisterin noch zwei Bürger für ihren besonderen Verdienst um die Gemeinde Wiesent mit einer Urkunde und einem Geschenk. Pfarrer Franz Matok gab beim Neujahrsempfang ebenfalls einen Jahresrückblick, ging auf die Höhen und Tiefen der Kirche und des Glaubens ein, dankte allen, die treu zur Kirche und Pfarrei stehen und sich mit dem vielfältigsten Engagement einbringen. Musikalisch umrahmte der Kirchenchor den Empfang.

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Die Geehrten

  • Elisabeth Jesterschawek:

    Sie ist eine unverzichtbare Helferin bei der Organisation der Märkte und organisiert unter anderem Ausstellungen mit und ist ein Bindeglied zwischen Pfarrei und Gemeinde.

  • Franz Kerscher:

    Er eröffnet mit der Bläsergruppe immer den Weihnachtsmarkt, komponierte zum 20-Jährigen ein Fanfarenstück und baut seit langem die Weihnachtsmarktbuden. Er engagiert sich im AK 55 plus, gibt PC-Kurse, organisiert Fahrten und gibt sein Wissen über die altdeutsche Schrift weiter.

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