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Dorfgemeinschaft

Wiesenter Bürgerhaus ist eingeweiht

Das 300 000 Euro teure Projekt bekam durch Pfarrer Franz Matok den kirchlichen Segen. Die Bürger hatten maßgeblichen Anteil an dem Projekt.

Wiesent.Das für 300 000 Euro errichtete Bürgerhaus in Wiesent ist jetzt offiziell eröffnet. Es entstand in den Räumen des ehemaligen Bauhof neben dem alten Schulhaus und hat einen Versammlungs- und einen Jugendraum. Landrat Herbert Mirbeth, Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher und Thomas Gollwitzer, der Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung, gratulierten zum fertig gestellten Gebäude.

Landrat Mirberth sagte, die Einrichtung des Hauses könne durch einen Zuschuss des Landkreis aus Mitteln der der Sparkasse finanziert werden. Thomas Gollwitzer sagte in seiner Festrede, dass über 100 Bürger im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ Wünsche, Anregungen und Vorschläge zur Zukunft des Ortes erarbeiteten. Bei einer Bürgerbeteiligung konnten als konkrete Ergebnisse die Festlegung von Prioritäten aus der Vielzahl von geplanten Maßnahmen geortet werden. Für Wiesent seien der Ausbau der Parkplätze am Sommerkeller (erledigt), die Schaffung des Bürgerhauses (erledigt) und die Errichtung von Parkplätzen und Gestaltung der Außenanlagen mit Bau eines Fußweges am Bürgerhaus (teilweise erledigt) als Aufträge angenommen worden. „Die Gemeinde hat sich an den Vorstellungen der Bürger und den damaligen Prioritäten orientiert“, sagte Thomas Gollwitzer.

Fitt für die zukunft

Die Dorferneuerung habe viele Ziele und Aufgaben. „Grundsätzlich wollen wir unsere Gemeinden, unsere Ortschaften fit machen für die Herausforderungen der Zukunft. Dabei geht es gleichermaßen um ökonomische, ökologische und soziokulturelle Aspekte“, sagte der Amtsleiter weiter. Maßnahmen wie der Sommerkeller und das Bürgerhaus fördern Sie die Dorfgemeinschaft. Diese Maßnahmen unterstützen auch die Innenentwicklung, also die bauliche und kulturelle Hinwendung zum Ortskern unterstützen. Wenn sich die Bürger und die Gemeinde so engagierten, so vorbildlich verhalten, dann dürfe auch der Staat nicht zurücktreten.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz förderte die Dorferneuerung von Wiesent mit einem Betrag von 550 000 Euro. Diese deutliche Überschreitung des regulären Förderhöchstbetrags von maximal 250 000 Euro konnte damit gewährt werden.

Aktive Bürger sind gefragt

Gollwitzer sagt weiter, wenn man die Herausforderungen der Zukunft meistern wolle, müsse man sich sehr anstrengen. Fördergelder allein garantierten keinen Erfolg! Es brauche aktive Bürger, die mitanpacken, die gestalten wollen, die sich für das Gemeinwohl und die Gemeinschaft engagieren! Die Anwesenden bezeichnete der Amtsleiter als Schlüssel für die erfolgreiche Entwicklung von Wiesent. (ws)

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