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Politik

Besuch der Gesundheitsministerin

Melanie Huml informierte sich in der Wörther Kreisklinik. Sie erfuhr viel von einem Haus der Spitzenklasse.
von Sebastian Schmid, MZ

Melanie Huml (rechts) und Landrätin Tanja Schweiger ließen sich von Dr. Wolfgang Sieber über den Weiterbildungsverbund informieren.
Melanie Huml (rechts) und Landrätin Tanja Schweiger ließen sich von Dr. Wolfgang Sieber über den Weiterbildungsverbund informieren. Foto: lid

Wörth.Besuch von der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte die Kreisklinik. Krankenhausdirektor Martin Rederer und der ärztliche Leiter, Dr. Wolfgang Sieber, hießen die Ministerin willkommen, ehe sie ihr das Haus zeigten.

Hausherrin Tanja Schweiger, die Landrätin, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, Melanie Huml die Bedeutung der Kreisklinik für den ländlichen Raum zu erläutern. Das machte sie, obwohl sie von der CSU-Landtagsabgeordneten Silvia Stierstorfer, die die Minister-Visite eingefädelt hatte, nicht in die Kreisklinik eingeladen worden war. Über die Nicht-Einladung durch Silvia Stierstorfer vom Besuch von Sozialministerin Emilia Müller auf dem Kiefenholzer Damm hatte sich unlängst auch Wörths Bürgermeister Anton Rothfischer echauffiert.

Die Landrätin nutzte die Gelegenheit, um der Ministerin die Vorzüge des Erfolgsmodells in der Kreisklinik zu erklären und für weitere Investitionen in die medizinische Versorgung zu werben: „Es handelt sich um ein bayernweites Vorzeigeprojekt, in dem alle Abteilungen ineinander greifen.“ Mittlerweile sei die Klinik an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Damit stieß sie bei Melanie Huml auf Zustimmung: „Eine Bettenauslastung von 87 Prozent zeigt, wie groß das Vertrauen der Bürger in ihr Krankenhaus ist.“

Der Freistaat Bayern unterstütze die kommunale Einrichtungen gerne und großzügig. Derzeit versuche man in Berlin, eine Verbesserung bei den Betriebskosten zu erreichen. „Die Patienten fühlen sich am wohlsten, wenn sie merken, dass die Mitarbeiter im Unternehmen glücklich sind“, so die Ministerin. Dazu wolle auch der Freitstaat Bayern einen Beitrag leisten. Krankenhausdirektor Martin Rederer erklärte ihr, die geplanten Umbaumaßnahmen. So seien nicht nur die Betten, sondern auch die Operationssäle am Limit angelangt. Ein neuer Endoskopie-Raum, eine Liegendaufnahme in der Notfallversorgung und eine Zentrale Sterilgutversorungsabteilung, für drei OP-Säle nannte er als anstehende Projekte.

Dr. Wolfgang Sieber beschrieb das System ders Regionalen Weiterbildungsverbunds Allgemeinmedizin. Dadurch wird es jungen Ärzten und Ärztinnen ermöglicht, ihre Karriere- und Familienplanung besser zu vereinbaren. Dies solle dazu führen, dass sich mehr junge Mediziner für die Allgemeinmedizin entscheiden. Auch der Vertreter der Hausärzte, Dr. Heribert Szika, rief der Ministerin die Notwendigkeit, derartiger Projekte in Erinnerung. Bevor sie sich in den einzelnen Abteilungen umsah trug sich Melanie Huml in das goldene Buch der Stadt Wörth ein. Darin wünschte sie der Kreisklinik weiterhin eine positive Entwicklung für die Menschen in der Region, die sie weiterhin unterstützen wolle.

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