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Krankenhaus

Klinik Wörth hat einen neuen OP-Saal

Die gesamte Baumaßnahme soll Ende 2019 abgeschlossen sein. Der Landkreis investierte somit seit 2015 8,3 Millionen Euro.
Von Peter Luft

Die Endoskopie, der neue Hybrid OP und die Zentralsterilisation sind bereits in Betrieb genommen worden. Foto: MZ-Archiv/Schießl
Die Endoskopie, der neue Hybrid OP und die Zentralsterilisation sind bereits in Betrieb genommen worden. Foto: MZ-Archiv/Schießl

Wörth.Für den Eigenbetrieb „Kreisklinik Wörth“ fand im Landratsamt unter Vorsitz von Landrätin Tanja Schweiger die Sitzung des Krankenhausausschusses statt. Auf der Tagesordnung stand die Sanierung der Intensiv-und Endoskopie-Abteilung sowie die Schaffung eines weiteren Hybrid-OPs. „Es geht heute darum, den Sachstand zur Baumaßnahme zu vermitteln“, sagte Landrätin Tanja Schweiger. Direktor Martin Rederer von der Klinik Wörth gab einen Überblick über den Stand der Maßnahmen. So sind die neuen Gebäude im Bauabschnitt eins bereits fertiggestellt. Die Endoskopie, der neue Hybrid OP und die Zentralsterilisation sind bereits in Betrieb genommen worden.

„Bezogen wurden auch die neuen Umkleiden sowie der erweiterte Kantinenbereich“, sagte Rederer. Bei Bauabschnitt zwei hat die Krankenhausleitung bereits ihre Räumlichkeiten im Gartenbereich bezogen. In Betrieb genommen sind die Sprechstundenräume und die Diensträume der chirurgischen Chefärzte. Die restlichen zwei Betten von acht Intensivbetten werden nach Fertigstellung des eigenen Eingriffsraumes in Betrieb gehen. Derzeit laufen Umbaumaßnahmen für den neuen Aufwachraum mit acht Betten und die Schleuse in den OP-Haupttrakt.

Der Hybrid-Operationssaal ermöglicht mit modernsten Geräten minimalinvasive Eingriffe. Foto: Landratsamt Regensburg
Der Hybrid-Operationssaal ermöglicht mit modernsten Geräten minimalinvasive Eingriffe. Foto: Landratsamt Regensburg

Anschließend erfolgt der Bau des Eingriffsraumes und somit die komplette Fertigstellung der Intensivabteilung. Nach der derzeitigen Planung ist mit der Fertigstellung der Baumaßnahme Ende 2019 zu rechnen“, sagte der Krankenhausdirektor. Er nannte die Höhe der bisher erbrachten Leistungen von 16,6 Millionen Euro. Der Landkreis und der Freistaat Bayern investieren somit von 2015 bis 2019 in die Zukunftsfähigkeit der Klinik insgesamt 19,8 Millionen Euro.

Der Anteil des Landkreises liege bei 8,3 Millionen Euro. Im Beisein von Pressesprecher Hans Fichtl nahm der Ausschuss den Bericht zur Kenntnis. Die Jahresabschlussprüfung 2017 ergab einen Jahresüberschuss von 217955 Euro. Das Gesamtvolumen im Wirtschaftsplan 2019 beläuft sich bei den Einnahmen auf 39,5 Millionen Euro. Die Ausgaben betragen 39,8 Millionen Euro.

So startet das neue Wirtschaftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag und Defizit von 349 000 Euro. Der Vermögensplan weist ein Volumen von 3,8 Millionen Euro auf. Der Erfolgsplan 2019 beinhaltet auch die Zahlen für Erträge in Höhe von 35,6 Millionen Euro sowie Aufwendungen in Höhe von 35,9 Millionen Euro auf. Der Ausschuss nahm dies zur Kenntnis.

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