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Mobilität

Lastenräder sollen gefördert werden

Die Stadt Wörth will fahrradfreundlicher werden und unter anderem die Anschaffung von Lastenrädern bezuschussen.
Von Peter Luft

Bürgermeister Rothfischer (l) vereidigt Ludwig Beiderbeck. Foto: P. Luft
Bürgermeister Rothfischer (l) vereidigt Ludwig Beiderbeck. Foto: P. Luft

Wörth.Im Stadtrat gibt es seit Freitag ein neues Gesicht. Als Nachrücker in der Listennachfolge für das Bürgerforum-Bündnis 90/Die Grünen wurde Ludwig Beiderbeck vereidigt. Der 60-Jährige ist Nachfolger für Josef Stadler, der auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Zur Nachbereitung der Sitzung des Umweltausschusses (MZ berichtete) befassten sich die Stadträte mit dem Vorhaben, Wörth in eine fahrradfreundliche Stadt zu verwandeln. Josef Schütztrug als Vorsitzender im Umweltausschuss die Ergebnisse dazu vor. „Es ist nicht einfach und ein längerer Prozess, den Bürger vermehrt aufs Fahrrad zu locken“, sagte Schütz. Mit dem Vorschlag, zur Anschaffung eines Lastenfahrrads für etwa 3500 Euro einen Zuschuss von je 1000 Euro zu geben, zeigten sich die Mitglieder des Stadtrates einverstanden. Wir sollten einen Versuch starten“, sagte Bürgermeister Anton Rothfischer.

„Gibt es dazu vonseiten der Stadt Auflagen?“, fragte Ekkehard Hollschwandner. „Die Zuzahlung sollte einmalig sein“, sagte 3. Bürgermeister Gerhard Schmautz. Der Besitzer sollte das Rad fünf Jahre fahren, erklärte Josef Schütz, der aber zu den noch offenen verwaltungstechnischen Fragen Informationen einholen will, um die Maßnahme in einer der nächsten Sitzungen beschließen zu können. „Bis dahin könnten wir auch Firmen als Sponsoren ansprechen“, sagte Schütz. Dr. Rudolf Apfelbeck schlug vor, schon jetzt einen Grundsatzbeschluss zu fassen. Das Gremium folgte dem Vorschlag einstimmig.

„Es ist ein Einstieg in eine fahrradfreundliche Stadt. Aber gerade im Neubaugebiet sollte an separate Fahrradwege gedacht werden“, forderte Harald Dietlmeier. „Sind nicht fünf Lastenräder für eine Stadt mit fast 5000 Einwohnern zu wenig?“, fragte Ulrike Riedel-Haas. Beate Ostermeier warnte dagegen davor, jetzt so zu tun, als könne man in Wörth nicht mit dem Fahrrad fahren. „Es gibt schon fleißige Radfahrer“, erklärte sie.

Als weiteres Thema erläuterte Josef Schütz den Vorschlag für blühende Flächen in der Stadt. Zum Stand der Planung und Umsetzung beim Ausbau der Betreuungskapazitäten bei der Tagesbetreuung im Kindergarten für das Jahr 2019 /2020 legte der Bürgermeister den aktuellen Stand der Arbeiten an der Baustelle vor.

„Der Müllcontainer steht immer noch beim Kinderspielplatz in Hofdorf. Seit Oktober ist da nichts passiert“, sagte Hildegard Schindler. Hier einen passenden Platz zu finden, sei nicht einfach, sagte Christian Kaiser. „Wir bleiben an der Sache dran“, versprach der Bürgermeister.

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