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Autobahn

Lkw-Unfall legte die A3 für Stunden lahm

Nach einem Unfall kurz vor Rosenhof kam es zu langen Staus in Fahrtrichtung Nürnberg. Der Lkw ist mittlerweile geborgen.

Die Beeinträchtigungen durch die Bergung dauerten bis ca. 11.15 Uhr. Foto: Lex
Die Beeinträchtigungen durch die Bergung dauerten bis ca. 11.15 Uhr. Foto: Lex

Regensburg.In der Nacht auf Dienstag kam es um 2.37 Uhr zu einem folgenschweren Unfall. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz befuhr ein 22-Jähriger mit einem Lkw die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Kurz vor der Anschlussstelle Rosenhof, am Beginn der Baustelle, kam der Lkw aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort krachte der Lkw auf die Betonschutzwände, die wegen der Baustelle dort aufgestellt sind. Die Betonschutzwand wurde auf einer Länge von circa 50 Metern zerstört und Teile davon auf der Fahrbahn verteilt. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

600 Liter Diesel ausgelaufen

Der Verkehr staute sich im morgendlichen Berufsverkehr weit zurück. Foto: Lex
Der Verkehr staute sich im morgendlichen Berufsverkehr weit zurück. Foto: Lex

Der Lkw kam nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit auf den Resten der Betonschutzwand zum Stehen, wo er schließlich hängen blieb. Die Ölwanne des Lkw riss bei dem Unfall auf, weshalb circa 600 Liter Diesel ausliefen. Davon sind etwa 400 Liter ins Erdreich gesickert, die restlichen 200 Liter konnten von der Feuerwehr abgepumpt werden. Das Landratsamt wurde über die Bodenverunreinigung informiert und veranlasst weitere Maßnahmen.

Abgesehen von der im Raum stehenden Bodenverunreinigung entstand an der Baustelleneinrichtung ein Schaden von circa 3000 Euro. Der Lkw wurde stark beschädigt. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich die Schadenshöhe auf circa 30 000 Euro.

Bergung dauerte bis 11.15 Uhr

Mit einem Spezialfahrzeug musste der Lkw geborgen werden. Foto: Lex
Mit einem Spezialfahrzeug musste der Lkw geborgen werden. Foto: Lex

Vor Ort eingesetzt sind die Feuerwehr Wörth a.d. Donau und die zuständige Autobahnmeisterei mit Räum- und Sicherungsgerät. Zwar blieb die linke Fahrspur befahrbar, jedoch kam es durch den Unfall zu langen Staus in Fahrtrichtung Nürnberg, die aktuell noch anhalten. Die Bergung gestaltete sich schwierig, da der Lkw mit einem Kran von den Betonwänden gehoben werden musste. Außerdem musste die Autobahnmeisterei mit einem Bagger das Erdreich abtragen, in das die 400 Liter Diesel gesickert waren. Auch die beschädigte Leitplanke wurde neu aufgestellt. Gegen 11.15 Uhr konnte die rechte Fahrspur dann wieder freigegeben werden.

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