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Musik

Volles Haus bei der Blaskapelle

Das Weihnachtskonzert im Burgdorf begeisterte die Zuhörer. Die feierten mit der Showband „Wolfsegger“ noch weiter.
Von Petra Meier

Neben den schönen Melodien sorgte die stimmungsvolle Beleuchtung am Ende für weihnachtliche Gefühle. Foto: Petra Meier
Neben den schönen Melodien sorgte die stimmungsvolle Beleuchtung am Ende für weihnachtliche Gefühle. Foto: Petra Meier

Wolfsegg.Mehr Besucher hätten in die Wolfsegger Turnhalle am Samstag beim Weihnachtskonzert der Blaskapelle beim besten Willen nicht hineingepasst. Rund 200 Gäste konnte der Vorsitzende Andreas Schießl in den weihnachtlich geschmückten Räumen begrüßen, darunter auch Landrätin Tanja Schweiger. Dieses Mal sei er nicht aufgeregt, bekannte Andreas Schießl, denn er spiele bei diesem elften Weihnachtskonzert nur mit und stehe nicht wie die vergangenen zehn Male als Dirigent vorne dran. Sein Nachfolger als Kapellmeister ist sein Bruder Markus Schießl, als dessen Stellvertreter fungiert Marko Dietze bei der Blaskapelle Wolfsegg. Die 30 Musikerinnen und Musiker legten gleich fulminant los mit der Euro Fanfare von Kees Vlak. Der erste Teil des Abends war geprägt von klassischer Blasmusik.

Nach der Polka „Böhmische Mädchen sind klasse“ von Jaromir Vejvoda und dem Konzert-Walzer „Münchner Kindl“ von Karl Komzak folgte eine „Kleine Ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer alias Kees Vlak, die die Zuhörer mit Zigeunerklängen auf einen flotten Ausflug in die ungarische Puszta mitnahm.

„Böhmische Liebe“ ein Favorit

Durch den Abend führte Sabine Schießl; bei ihrer sympathischen Moderation lieferte sie den Besuchern zu jedem Stück und zu jedem Komponisten ausführliches Hintergrundwissen.

Die Polka „Böhmische Liebe“ des preisgekrönten Tubisten Mathias Rauch bildete den Höhepunkt vor der Pause. Es sei ein besonderes Stück, das viele Orchester mittlerweile im Repertoire haben, auch die Wolfsegger Blaskapelle sei selber ganz begeistert davon. Mit dem Graf Mercy-Marsch von Nick Loris verabschiedeten sich die Musiker in die Pause, in der Getränke und Häppchen auf die Besucher warteten. Nach der Pause ging es beschwingt weiter mit dem Stück „Fanfare und Triumph“ von James Swearingen. Für den zweiten Teil hatte die Blaskapelle vor allem Filmmusik ausgewählt. Eindrucksvoll war zunächst die Musik aus „Police Academy“, Markus Schießl dirigierte das Stück stilecht mit Polizeihut. Weiter ging es mit „Italo Pop Classo“, arrangiert von Erwin Jahreis. Bei diesen bekannten italienischen Melodien musste man einfach mitwippen. Die Filmmusik aus „Forrest Gump“ bildete den Abschluss des Ausflugs ins Filmgenre.

Spende über 2500 Euro

Bürgermeister Wolfgang Pirzer zeigte sich dankbar, dass es heuer nach einjähriger Pause wieder ein Weihnachtskonzert gab. Die Halle sei fast zu klein, aber das verdeutliche auch, wie gut die Leistung ankomme. Andreas Schießl nutzte gleich die Gelegenheit, um sich für die Spende der Gemeinde in Höhe von 2500 Euro für die Jugend- und Kulturarbeit zu bedanken.

Mit der fünf Melodien umfassenden „Alpenländischen Weihnacht“ von Thomas Doss und der Polka „Guten Abend, gute Nacht“ als Zugabe ging der konzertante Teil des Abends stimmungsvoll zu Ende. Das Publikum belohnte die Blaskapelle mit stehenden Ovationen.

Nach einer Umbauphase ging es für die, die gerne noch feiern wollten, mit der Showband „Wolfsegger“ bei einer After-Show-Party weiter bis nach Mitternacht. (lpm)

Auszeichnung

  • Auszeichnung:

    Eine kleine Zwischenpause im ersten Teil des Weihnachtskonzerts wurde genutzt, um zwei junge Nachwuchsmusiker der Blaskapelle Wolfsegg auszuzeichnen.

  • Urkunde:

    Jakob Meindl und Korbinian Herold nahmen von Robert Ziegler vom Nordbayerischen Musikbund ihre Urkunden für die Leistungsprüfungen im Fach Tenorhorn entgegen.

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