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Wahl

Bürgermeister Kröninger tritt wieder an

Franz Kröninger wurde in Zeitlarn einstimmig nominiert. Die beiden SPD-Ortsvereine schlossen sich nun zusammen.
Von Ralf Strasser

Die Ortsvereine schlossen sich zum SPD-Ortsverband Zeitlarn zusammen und gehen mit Bürgermeister Franz Kröninger (Mitte) ins Rennen. Foto: Kröninger
Die Ortsvereine schlossen sich zum SPD-Ortsverband Zeitlarn zusammen und gehen mit Bürgermeister Franz Kröninger (Mitte) ins Rennen. Foto: Kröninger

Zeitlarn.Nachdem sich die Freien Wähler mit Andrea Dobsch bereits auf eine Bürgermeisterkandidatin festlegten, zogen jetzt auch die beiden SPD-Ortsvereine Regendorf und Zeitlarn nach. In ihrer gemeinsamen Jahresversammlung, in der auch die Fusion der beiden Ortsverbände ein Thema war, läutet die SPD mit dem amtierenden Bürgermeister Franz Kröninger als Spitzenkandidat den Wahlkampf ein. Man wolle die Kräfte für die Kommunalwahl 2020 bündeln, betonte Bernd Rausch (OV Regendorf) und erinnerte in seinem Rückblick an die vergangenen Jahreshauptversammlungen, in denen eine Fusion der beiden Ortsverbände bereits diskutiert wurde.

Die Mitglieder votierten einstimmig für den Zusammenschluss unter dem Namen SPD Ortsverband Zeitlarn, den Rausch als „Stärkung unserer politischen Kraft in der gesamten Gemeinde“ bezeichnete. Im weiteren Prozedere müsse das Ergebnis vom Bezirk abgesegnet werden, ehe die Wahl der Vorstandschaft des neuen Ortsverbandes vonstattengehen könne. Auf Punkt zwei der Tagesordnung stand die Nominierung des gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten. SPD-Fraktionsvorsitzender Willi Dongus stellt dazu fest: „Seit 1978 wird unsere Gemeinde nun von einem SPD-Bürgermeister geführt. Nach Fritz Meng seit bereits 13 Jahren durch Franz Kröninger, und das soll bitteschön auch so bleiben.“

Erfolgreiche Amtszeit

Eine erfolgreiche Zeit, wie Dongus konstatierte: „Seit neun Jahren wurde ohne Bürgerbeteiligung der Straßenausbau vorangetrieben, es sind alle Kindergärten auf dem neuesten Stand, auch in Regendorf bekommen wir nun eine zweigruppige Kindergrippe. Unsere Grundschule ist eine der modernsten im Landkreis, wir haben ein neues Rathaus, Zeitlarn bekommt ein neues zweckmäßiges Feuerwehrhaus und die Planungen für ein neues Feuerwehrhaus in Regendorf laufen.“

Dabei sei die Handschrift der SPD spürbar. „Über 40 Jahre SPD und 13 Jahre mit unserem Bürgermeister Franz Kröninger sind prägend. Wir sind eine gut aufgestellte und finanziell starke Gemeinde, die auch für künftigen Aufgaben gut gerüstet ist.“ Die Mitgliederversammlung folgte den Argumenten und bestimmte Franz Kröninger als alten und neuen Spitzenkandidaten, der sich wohl auch gegen einen CSU-Mitbewerber behaupten muss. Der steht allerdings noch nicht fest. „Der Plan ist, dass in den nächsten Wochen in einer gemeinsamen Vorstandssitzung der CSU-Ortsverbände Zeitlarn und Regendorf ein Kandidat vorgeschlagen wird“, sagt Josef Weinmann vom CSU-Ortsverband Regendorf. Die Nominierung durch die gemeinsame Mitgliederversammlung soll im Herbst erfolgen. Kröninger sieht das gelassen. „Mein größtes Anliegen für den bevorstehenden Wahlkampf ist, dass alle ehrlich und fair miteinander umgehen. Es sollte mit Fakten und Tatsachen informiert werden, ohne den Bürger mit populistischen Äußerungen zu verunsichern.“ Im Übrigen stehe noch einiges auf dem Arbeitszettel: So müsse der einkommensgeförderte Wohnungsbau in Zeitlarn realisiert und das neue Baugebiet Mitterfeld III müsse solide an den Bürger gebracht werden. Auch das betreute Wohnen stehe auf der Agenda, ebenso wie ein weiterer Treffpunkt in der Dorfmitte. Am Ende der Mitgliederversammlung wurden gemeinsam weitere Themen für das künftige Wahlprogramm erörtert.

Gemeinsames Wahlprogramm

Auf Vorschlag von Peter Kröninger wurde entschieden, die Themen in Workshops auszuarbeiten und anschließend gemeinsam für das Wahlprogramm festzulegen. An den geplanten Workshops könne auch jeder interessierte Bürger teilnehmen und Ideen mit einbringen.

Abschließend bemerkte Bürgermeister Franz Kröninger: „Ihr kennt mich: Ich bin, wie ich bin und ich werde auch in Zukunft lieber beim Maibaumaufstellen helfen und am Grill stehen als medienwirksam vor der Kamera zu stehen.“ Er sei eben lieber näher dran am Bürger, sage auch mal seine Meinung und werde sich nur wegen der Wählbarkeit und ein paar Stimmen nicht verkaufen.

Die Kandidaten

  • CSU:

    Noch steht der Herausforderer nicht fest. Vorgeschlagen wird der Kandidat bald, entschieden wird erst im Herbst.

  • Freie Wähler:

    Sie haben sich früh festgelegt, Andrea Dobsch tritt an.

  • SPD:

    Der Ortsverband baut auf Bürgermeister Franz Kröninger.

  • PWG und ABG:

    Sie stellen keinen Bürgermeisterkandidaten.

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