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Ehrungen

KAB kritisiert das Wohlstandsgefälle

Ortsverband Nittendorf ehrt mehrere Mitglieder für langjährige Treue, so auch Betty und Rudi Beer für 50 Jahre.
von Paul Neuhoff

Die geehrten Mitglieder mit Vorsitzender Maria Beer (l.) Foto: Paul Neuhoff
Die geehrten Mitglieder mit Vorsitzender Maria Beer (l.) Foto: Paul Neuhoff

Nittendorf.Bei der Jahresversammlung des KAB-Ortsverbandes befasste sich Bildungsreferent Alfons Ernstberger mit dem Wohlstandsgefälle in Deutschland. Zunächst gingen Vorsitzende Maria Beer und ihre Vertreterin Hilda Menacher auf die Aktivitäten der Ortsgruppe und der übergeordneten Verbände ein. Die KAB sei in der Pfarrei Nittendorf weiterhin eine feste Größe, die das Gemeinschaftsleben im Jahreslauf aktiv mitgestaltet. Maria Beer, die auch im Kreis- und Diözesanverband tätig ist, verwies auf viele politische Themen hin, in die sich die Verantwortlichen einmischen. Forderungen zur Kindergrundsicherung, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, Steuerfreiheit auf „fair“ gehandelte Produkte oder das Thema Sonntagsarbeit würden immer wieder an politische Entscheidungsträger herangetragen. Es brauche aber einen langen Atem, bis die Anträge Erfolg haben.

Einige Mitglieder wurden für langjährige Treue zum Verband geehrt: Betty und Rudi Beer für 50 Jahre. Monika Frank, Resi und Hermann Kugler sowie Hilda und Ferdinand Menacher für 25 Jahre. Auch die Vorsitzende wurde von ihrer Stellvertreterin ausgezeichnet, steht doch Maria Beer seit 25 Jahren an der Spitze des Ortsverbandes.

Ernstberger erläuterte, dass es im eigentlich reichen Deutschland immer mehr Personen gebe, die über ein zu geringes Einkommen verfügen, um am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in einem würdigen Rahmen teilzunehmen. (lpn)

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