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Wolfsegg

Kleine Bühne begeisterte die Zuschauer

Die Wolfsegger Truppe spielte das Stück „Das Feuerwehrjubiläum“ mit viel Lokalkolorit und erntete reichen Beifall.

Das Stück „Feuerwehrjubiläum“ sorgte beim Publikum in Wolfsegg für viel Beifall. Foto: Bleicher
Das Stück „Feuerwehrjubiläum“ sorgte beim Publikum in Wolfsegg für viel Beifall. Foto: Bleicher

Wolfsegg.Auch in diesem Jahr ging es auf der Kleinen Bühne der Kolpingsfamilie wieder turbulent zu. Wobei es im Sommer des vergangenen Jahres bei den ersten Treffen der Theaterabteilung nicht so rosig aussah. Die Spielerzahl war drastisch gesunken – bei zwei Darstellerinnen kündigte sich Nachwuchs an und andere schafften es zeitlich nicht, wie gewohnt beim Theater dabei zu sein. Und so ist es umso erfreulicher, dass nun doch ein Stück mit zehn Laiendarstellern an Weihnachten zu sehen war und dieses beim Publikum so gut ankam, dass es sogar noch eine Zusatzvorstellung gab.

Mit den Neuzugängen Michael Aigner, Miriam Eichinger, Melanie Jobst, Thomas Schießl, Lukas Schindler, Bianca Schwarz und Svenja Wohltmann und den „alten Hasen“ Sophie Kliegl, Gabi Scheibinger und Max Stegerer konnte das Stück „Das Feuerwehrjubiläum“ von Angelika Haf auf die Bretter gebracht werden. In Anbetracht dessen, dass in Wolfsegg im Juni 2020 tatsächlich ein Feuerwehrjubiläum gefeiert wird, hatten die beiden Spielleiter Stegerer und Scheibinger einen guten Riecher mit der Stückwahl. Hier konnte man dann einen Blick hinter die Vorbereitungen eines solchen Festes werfen, auch wenn alles mit Sicherheit bühnentauglich aufbereitet wurde, wie Schießl anmerkte, der im echten Planungsteam der Wolfsegger Feuerwehr mit dabei ist.

Mit viel Lokalkolorit warfen sich die Darsteller auf der Bühne die Bälle zu und sorgten so für viele Lacher. Stegerer hatte als Kommandant der Jubelwehr nicht nur Stress wegen der verschwundenen Fahne, auch seine fesche Gattin Resi, alias Gabi Scheibinger, bereitete ihm Kopfzerbrechen, befürchtete er doch einige Zeit, der Kindsvater der ehemaligen Bedienung Johanna (Miriam Eininger) zu sein. Das uneheliche Töchterchen Luise (Bianca Schwarz), lernte nicht nur im 2. Kommandanten Wendelin (Thomas Schießl) ihren Vater und ihre Halbschwester Monika (Sophie Kliegl) kennen, sondern verliebte sich auch unsterblich in den etwas einfach gestrickten Heini (Lukas Schindler).

Die kokette Monika fand auch ihre große Liebe, nämlich im Weiberhelden Florian, gespielt von Michael Aigner. Die Originalberlinerin Svenja Wohltmann als nervöse aber durchaus trinkfreudige „Zugezogene“ und Wendelins geläuterter Hausdrache (Melanie Jobst) mischten auf der Bühne schlagkräftig mit, die eine verbal, die andere mit dem Teppichklopfer.

Beim Bühnenbau unterstützten die Neuzugänge die bewährten Bühnenbauer Johann Bleicher, Johann Dobler und Eva Bleicher tatkräftig. Für die Maske war wieder Angelika Götz verantwortlich und die Bühnentechnik wurde von Alexander und Michael Bleicher bedient. Im Souffleurkasten saß Daniela Schießl. Ein Großteil der Einnahmen der Theaterabende wird wieder gespendet, dabei helfen auch die Erlöse aus dem Pausenverkauf der Kolpinghausmeister mit.

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