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Kolpingbühne spielt Pippi Langstrumpf

Seit 30 Jahren gibt es die Theatertage in Kallmünz. In diesem Jahr stehen die Abenteuer der Astrid Lindgren-Figur im Zentrum.
Von Stephan Neu

Franzi Wagner spielt Pippi Langstrumpf. Foto: Stephan Neu
Franzi Wagner spielt Pippi Langstrumpf. Foto: Stephan Neu

Kallmünz.Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Der Vorhang im Kallmünzer Pfarrsaal hebt sich zu den traditionellen Theatertagen der Kolpingsfamilie. Im Jubiläumsjahr bringt die Kolpingsfamilie mit ihren Laienschauspieler um Regisseur Bernhard Hübl das Märchen „Pippi in Taka-Tuka-Land“ auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Bernhard Hübl führt bereits zum 28. Mal Regie und ist besonders stolz auf seine junge Crew. Gespielt wird übrigens bereits im 30. Jahr. Mit dem Märchen „Frau Holle“ startete 1990 die Erfolgsgeschichte. Seither wurden 29 verschiedene Märchen auf die Kallmünzer Bühne gezaubert. Nach dem Riesenerfolg im vergangenen Jahr mit dem Märchen „Der Froschkönig“ gibt es heuer die Geschichte von Astrid Lindgren „Pippi in Taka-Tuka-Land“ zu bestaunen.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Pippi Langstrumpf, die alleine in der Villa Kunterbunt lebt. Diese bekommt eines Tages einen Brief von ihrem Vater, indem er sie und ihre Freunde nach Taka-Tuka-Land einlädt, wo er König ist. Zusammen mit Tommy und Annika sticht Pippi mit der Hoppetosse in See. Auf der Insel Taka-Tuka warten natürlich jede Menge Abenteuer auf die drei. Als Kapitän Langstrumpf die Insel verlässt, um auf Wildschweinjagd zu gehen, bleiben die Kinder auf der Insel alleine zurück. Doch da tauchen plötzlich die gefürchteten Banditen Jim, Buck und Hick auf.

Profi-Musiker spielen live

Ob Pippi die gefürchteten Banditen in die Flucht schlagen kann, das dürfen große und kleine Besucher im Kallmünzer Pfarrsaal live miterleben. Mit Franzi Wagner als Pippi, Anton Wolf als Kapitän Langstrumpf, Mia Kammerl als Annika und Lilly Dechant als Tommy und vielen großen und kleinen Inselbewohnern ist die Geschichte im Pfarrsaal zu sehen. Für passende Live-Musik sorgen Profi-Musiker unter der Leitung von Thomas Rappl. Auch heuer übernahm Bernhard Hübl wieder die Regie.

Seit vielen Jahren hat sich das Weihnachtsmärchen der Kolpingsfamilie zu einem absoluten Höhepunkt im Kallmünzer Kulturkalender entwickelt. Wer von den Mitgliedern der Kolpingsfamilie nicht auf der Bühne benötigt wird, ist mit den Aufgaben hinter den Kulissen betraut. Eine Menge an Detailarbeiten, wie Kostümfertigung, Herstellung von Requisiten und Werbung müssen für diese Pippi-Geschichte erledigt werden, damit man rechtzeitig zum Premierentermin das neue Weihnachtsmärchen präsentieren kann.

Die aufwendigen Bühnenbilder wurden inzwischen aufgebaut und von Kulissenmaler Josef Brey bemalt. Für die prachtvollen Kostüme, Masken und Requisiten sind Gunda Hübl und Ludmilla Brey verantwortlich.

Elf Spieltermine wegen enormer Kartennachfrage

Aufgrund der enormen Kartennachfrage bietet die Kolping-Theatergruppe insgesamt elf Spieltermine an. Um die Sicht für die Kinder nicht einzuschränken, sind die ersten Reihen für die Kinder reserviert, einige Reihen für Mütter mit Kleinkindern und die weiteren Reihen für Erwachsene.

Ein Grund, in Kallmünz vorbei zu schauen, einen Großteil der Einnahmen diente in den letzten Jahren dazu, die Jugend- und Bildungsarbeit der Kolpingsfamilie zu unterstützen. Bildungswochenenden im Kolpingferienhotel Lambach für die ganze Familie konnten dadurch zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. Außerdem war es möglich, für jedes Bildungswochenende bis zu elf Referenten zu finanzieren.

Die Theaterarbeit ist somit die Basis für die gesamte Bildungs-, Familien- und Jugendarbeit der Kolpingsfamilie. Zum anderen spendet die Kolping-Theatergruppe in regelmäßigen Abständen Geld für Projekte wie die Restaurierung des Hl. Nepomuks auf der Naabbrücke, die Kreuzrenovierung am Luderbergl. Dazu kommen Spenden für Afghanistan, Indien oder Hilfsprojekte des Kolpingwerkes.

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