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„Los Masis“ hatten Bolivien im Gepäck

Die musikalischen Gäste aus Bolivien spielten in zwei Kindergärten und im Beratzhausener Zehentstadel.

Die Musiker boten in ihrer Tracht ein farbenfrohes Bild. Foto: lik
Die Musiker boten in ihrer Tracht ein farbenfrohes Bild. Foto: lik

Beratzhausen.Musikalische Gäste aus Bolivien hatten sich dieser Tage in der Marktgemeinde angemeldet. Und der Tischtennisverein Beratzhausen übernahm die Organisation für „Los Masis“. Bevor die sechs Musikanten am Abend zum Konzert aufspielten, besuchten sie am Vormittag die Beratzhausener Kinderhäuser Gerhardinger und St. Nikolaus. Roberto erklärte den Kleinen die Instrumente der traditionellen bolivianischen Musik: Flöten, Trommeln, Gitarren, Charangos und Rhythmusinstrumente. Dann wurde zusammen mit Roby im Rhythmus der Musik getanzt und geklatscht.

Am Abend bildete der Zehentstadel das Ambiente für die „Los Masis“. Sie präsenteirten ihre Lebensphilosophie, die auf Gemeinschaft (ayllu) und dem Geist jedes Einzelnen (ajayu) beruht. Es dauerte es nicht lange, bis der südamerikanische Funke auf die Zuschauer übersprang. Der Rhythmus in den Liedern lockte manchen sogar aufs Tanzparkett. Die sechs Vollblutmusiker setzen sich für den Erhalt der bolivianischen Musikkultur ein – von autochthon-indigener Musik bis zur moderner Folklore. Der Erlös des Abends von 1000 Euro kommt dem Kultur und Musikzentrum, Centro Cultural Masis in Sucre zugute. Dort werden Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen unterstützt. (lik)

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