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Landkreis-SPD sucht nach neuer Führung

Die Landkreis-SPD sucht am Samstag nach einer neuen Spitze. Dabei gibt es bislang zwei Optionen für die Delegierten.
Von Christian Eckl

Die Regensburger Landkreis-SPD sucht nach einer neuen Führung. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Die Regensburger Landkreis-SPD sucht nach einer neuen Führung. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Regensburg.Es wird eine echte Wahl mit Option: Am heutigen Samstag kommen die SPD-Delegierten im Landkreis zusammen, um darüber abzustimmen, wie es mit ihrer Partei weitergeht. Nach den massiven Querelen der letzten Monate, die im Rücktritt des langjährigen Kreisvorsitzenden Rainer Hummel im Juli mündeten, sucht die Partei nach einer neuen Führung. Zunächst sah es nicht danach aus, dass sich jemand um den Kreisvorsitz bemüht. Doch nun haben die Delegierten eine echte Wahl.

Rücktritte wegen Debatte um Wolbergs

Wie der Unterbezirkschef und Interims-Kreischef Sebastian Koch bestätigt, liegen bislang zwei konkrete Wahlvorschläge vor. Zum einen handelt es sich um Martin Auer. Der Schierlinger hatte sich mit einem Brandbrief an die Parteimitglieder gewandt und hatte den Umgang mit Rainer Hummel und seiner früheren Stellvertreterin Ursula Hildebrand massiv kritisiert. Hummel und Hildebrand hatten wiederum an die SPD Stadt appelliert, doch einen anderen Umgang zu finden mit dem aus der SPD ausgetretenen Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Doppelspitze erst nach Änderung der Statuten

Auers Konkurrenz ist ein Duo: Der Politologe und wissenschaftliche Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten Margit Wild, Matthias Jobst, hat seine Kandidatur erklärt.

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Ursprünglich strebte Jobst eine gemeinsame Doppelspitze mit der Lappersdorfer Bürgermeisterkandidatin Katja Stegbauer an. „Wir werden uns strikt an die noch geltenden Bundesstatuten der SPD halten, die derzeit noch keine Doppelspitze vorsehen“, sagte Koch der Mittelbayerischen zum Prozedere.

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Weiterer Rücktritt in der Landkreis-SPD

Nach dem Rücktritt von Kreischef Rainer Hummel kam es am Montagabend zum Showdown. Die stellvertretende Vorsitzende warf hin.

Stegbauer sei deshalb als Stellvertreterin Jobsts vorgeschlagen und könnte nach Änderung der Statuten zur Doppelspitze aufschließen. Um die wird es nach der Wahl der neuen SPD-Kreisspitze dann auch gehen.

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Künftig sollte sich der Kreisvorsitzende nicht mehr zur Causa Wolbergs äußern. Der trat zurück - jetzt kippte der Beschluss.

Denn diesmal treffen sich die SPDler nicht, wie sonst üblich, in Mariaort, sondern im Paradiesgarten des DGB-Hauses in Regensburg. „Wir brauchen die Technik dort, weil wir anschließend ein Public Viewing durchführen wollen, um die letzte Vorstellungsrunde für den Vorsitz der Bundes-SPD verfolgen wollen“, sagt Koch. Da soll es ja auch eine Doppelspitze geben. Im Hinblick auf die Regensburger Konstellation könnte das also noch sehr interessant werden.

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