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MZ-Aktion

Glücksmomente nach dem Zieleinlauf

71 Kilometer alleine oder im Team: Nach dem neunten Landkreislauf gab es bei Traumwetter nur positive Gefühle.
Von Michael Jaumann

Pentling.Dieser Sommer verwöhnte auch den Landkreislauf! Nach zwei Jahren Regen oder durchwachsenem Wetter gab es bei der neunten Auflage des Mittelbayerische Landkreislauf nun wieder ideale Lauftemperaturen. Sogar, als die Sonne am Nachmittag dann die Temperaturen doch stärker ansteigen ließ, machte ein leichter Wind im Donautal die letzten Kilometer angenehm.

71,7 Kilometer galt es für die 307 gemeldeten Zehner-Staffeln und die 44 Ultraläufer zurückzulegen. Als Lauf mit Überraschungen hatte der sportliche Leiter Daniel Wedekind die Strecke zwischen Hemau und Matting angekündigt. Stimmt, bestätigte Stadtdekan Roman Gerl, der bisher bei jedem Landkreislauf dabei war und meist die Schlussetappe läuft. Sogar die letzte der zehn Etappen hatte es in sich. Als „heimtückisch“ wertete Gerl den letzten Abschnitt, der noch einmal Kraft verlangte, ehe es hinunter zum Sportplatz Matting ging.

Hier sehen Sie Bilder von der Strecke:

Der Mittelbayerische Landkreislauf

Die Erinnerung hält ein Jahr

Im Zieleinlauf war indes zu sehen, wie sich die Mienen der Schlussläufer unter dem Beifall der Zuschauer und dem Jubel der begleitenden Teamkameraden in glücklichem Lächeln entspannten. „Glücksgefühl“ pur löse dieses Bad in der Menge aus, schilderte später ein strahlender Ultraläufer Manfred Seebauer seine Empfindungen, als er nach rund sechs Stunden und 20 Minuten von Moderator Armin Wolf im Ziel begrüßt wurde.

„So viele positive Leute“ umschrieb Seebauer die Partystimmung im Ziel, die ihn jedes Mal aufs Neue die Herausforderung als Ultraläufer suchen lässt. Von diesen Gefühlen zehrt er unter dem Jahr, wenn er mit Laufschuhen oder dem Rad immer wieder mal ein Teilstück des Landkreislaufs bewältigt und dann Erinnerungen an den Landkreislauf in ihm aufsteigen. Dass mit dem Max-Schultze-Steig noch eine absolute Lieblingsstrecke von Seebauer zum 9. Landkreislauf dazugehörte, machte für ihn den Tag perfekt. Von Glücksgefühlen, guter Planung und perfekter Organisation war am Samstagnachmittag immer wieder die Rede, wenn man über das Festgelände zwischen dem Mattinger Kircherl und der Donau streifte, wo es sich nach beendetem Lauf am späten Nachmittag Tausende Läufer mit ihren Freunden und Familien in der Spätsommersonne bei Essen und Trinken gut gehen ließen. Die Parksituation sei überall gut gewesen, sagten die einen. In den Wechselzonen sei es super zugegangen, schwärmten die anderen. Überall seien die Durchsagen gut zu hören gewesen. Und die Mischung der Strecken wurde durchwegs gelobt.

Unsere Galerie zeigt Bilder vom Zieleinlauf:

Glückliche Gesichter beim Landkreislauf

Stolz auf die Mattinger

Besondere Glücksgefühle löste der Lauf bei Pentlings Bürgermeisterin Barbara Wilhelm aus. Sie sei „überglücklich“ über den Landkreislauf, der schon am Freitagabend mit der Musik der Blaskapelle Josef Menzl einen „Auftakt nach Maß“ genommen hätte. Wilhelm zeigte sich stolz über die freiwilligen Helfer aus den Vereinen, allen voran die festerprobten Mattinger Ortsvereine.

„So viele Feste wie die Mattinger richtet sonst keiner aus.“

Bürgermeisterin Barbara Wilhelm

„So viele Feste wie die Mattinger richtet sonst keiner aus“, schwärmte die Bürgermeisterin. Alle Mattinger seien für den Landkreislauf im Einsatz. Und wer nicht bei einem Verein organisiert sei, mache ebenfalls als Helfer mit. „Da passt alles in Matting“, bekräftigte Wilhelm und schloss in ihr Lob auch die Mittelbayerische mit ein. Deren Organisation sei wie am Schnürchen gelaufen.

Bei so viel Glücksgefühlen konnte auch Hauptorganisatorin Alexandra Wildner vom Mittelbayerischen Verlag nicht zurückstehen. „Die Veranstaltung in Matting sei wahnsinnig gut organisiert gewesen“, gab sie das Lob zurück und sprach von sensationellem Wetter und einzigartiger Kulisse. Allen Laufteams attestierte Wildner ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Immerhin seien unter anderem ein unbeschrankter Bahnübergang und die Donau auf der Eisenbahnbrücke zu queren gewesen und steinige Teilstücke am Max-Schultze-Steig. Nirgends seien die Anweisungen der Helfer der Feuerwehr missachtet worden. Und das Rote Kreuz habe auch nichts Gravierendes vermeldet. Dieser Landkreislauf sei nach zwei Jahren Regen angesichts des idealem Läuferwetters ein ganz Besonderer gewesen, erklärte Wildner und hat nun schon den Jubiläumslauf im Blick. Der geht nächstes Jahr über flaches Geläuf 60 Kilometer weit von Aufhausen nach Wiesent.

Landkreislauf

Stille Helden an den Wechselstationen

Ohne die Helfer wäre der Landkreislauf undenkbar. Insgesamt sorgten 500 gute Seelen für einen reibungslosen Ablauf.

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Alles rund um den MZ-Landkreislauf lesen Sie in unserem MZ-Spezial.

Unsere Reporter haben den Landkreislauf live begleitet. Hier der NewsBlog zum Nachlesen:

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