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Musik verbindet Nationen einen Nachmittag lang

Die Hemauer Musikschule hat für Kinder aus dem Irak und aus Syrien einen musikalischen Nachmittag organisiert.
David Santl

Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache.  Foto: David Santl
Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Foto: David Santl

Hemau.„So, ich spiele jetzt Klavier und wenn ich aufhöre, müsst ihr euch alle versteinern“, ruft Christina Müller, die Leiterin der Musikschule in den Raum. Sie beginnt zu spielen und sofort hüpfen und tanzen gut zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien durchs Zimmer. Als Müller aufhört, bleiben fast alle ruhig stehen, bis auf ein paar, die lachen. Es ist wohl die Freude, die die Kinder, die aus dem Irak und aus Syrien kommen, an diesem Herbstnachmittag empfinden. Die Hemauer Musikschule hat extra für sie einen musikalischen Nachmittag organisiert. „Im Frühjahr haben wir Lehrer ein Benefizkonzert für die Nachbarschaftshilfe gemacht“, erzählt Christina Müller. Gemeinsam mit deren Leiterin Gertraud Pöppl hat sie dann überlegt, wie sie das Geld am besten einsetzen könnten. „Wir waren uns schnell einig, dass Musik am Schönsten wäre“, berichtet sie.

Und das war auch nicht zu übersehen: Die Augen der Kinder leuchteten richtig. Ein musikalisches Spiel gefiel ihnen besser als das andere. „Wir machen mit ihnen vor allem rhythmische und praktische Bewegungsspiele, aber natürlich singen wir auch“, berichtete Müller. (lds)

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