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Regensburg-Land
Sonntag, 27. Mai 2018 29° 2

Fasching

MZ-Leser küren Hemauer Zug zum Sieger

Der Gaudiwurm am Tangrintel darf sich mit dem Titel „Bester Faschingszug in Stadt und Landkreis Regensburg“ schmücken.
Von Bettina Mehltretter

Hemau jubelt: Die Maschkerer haben beim MZ-Voting abgeräumt. Foto: lbp

Hemau.Riesenfreude in Hemau: Die Tangrintelstadt gewinnt den Titel „Bester Faschingszug in Stadt und Landkreis Regensburg 2018“. Tausende Faschingsfans – die Zahl liegt im fünfstelligen Bereich – hatten auf mittelbayerische.de für ihre Lieblingszüge abgestimmt und die Züge, die ihnen weniger gut gefallen, nach unten gevotet. Am Ende lag Hemau deutlich vorn. Zweiter wurde der Köferinger Faschingszug, Dritter der Beratzhausener.

„Sogar mein Freundeskreis in Amerika hat abgestimmt.“

Wolfgang Langbein, Präsident der Prinzengarde Hemau

Sogenannte Voting-Partys hat es in Hemau auf dem Weg zum Sieg allerdings nicht gegeben. Stattdessen hat unter anderem die Prinzengarde jeden Auftritt genutzt, um die Zuschauer um ihre Stimme zu bitten. Und auch beim Faschingszug selbst hat der Moderator die Besucher aufgefordert, noch einmal für den Zug zu voten. Das erklärt möglicherweise auch, warum Josef Körbler, der Gaudiwurm-Organisator in der Stadtverwaltung, nach dem Zug einen weiteren massiven Anstieg der abgegebenen Stimmen beobachten durfte. 15 000 bis 17 000 Zuschauer waren heuer nach Hemau gekommen, so viele wie sonst zu keinem Zug im Landkreis.

Auch in den Sozialen Netzwerken haben die Hemauer Garde und deren Vorstandschaft massiv für die Wahl getrommelt. „Sogar mein Freundeskreis in Amerika hat abgestimmt“, sagt Präsident Wolfgang Langbein. Seine Garde will mit dem Titel „Bester Faschingszug“ nun auch werben. Zwar organisiert die Stadt den Gaudiwurm. Die Garde habe dort aber schließlich ihr „Heimspiel“, erklärt Langbein.

Wie schön der Hemauer Faschingszug in diesem Jahr war, zeigt unsere Bildergalerie:

Tausende feierten in Hemau

Diesenbach zog sich aus der Voting-Schlacht zurück

Manche Narren haben beim Voting – anders als bei ihren eigenen Aktionen – allerdings keinen Spaß verstanden. Bis Freitag hatte Diesenbach mit seinem Zug das Ranking angeführt. Dann hagelte es viele Negativstimmen: Immer mehr Nutzer voteten den Zug nach unten statt nach oben. Am Wochenende hat die Faschingsgesellschaft Lari-Fari schließlich aufgegeben. Lari-Fari-Präsident Jörg Gabes sagt dazu: „Die anderen müssen ganz schön Angst vor uns haben, wenn sie glauben, sie müssen uns so nach unten werten, um selbst gewinnen zu können.“

Jörg Gabes hatte 2017 zum Faschingszug-Wettstreit aufgerufen. Foto: Gabes

Hemaus Garde-Präsident Langbein ahnt, warum Lari-Fari derart viele Negativ-Stimmen geerntet hat: Diesenbachs Präsident Jörg Gabes hatte den Hemauern 2017 eine Kampfansage gemacht. „Wir wollten euch darüber informieren, dass wir in diesem Jahr um den Titel des größten Faschingszugs ganz nah an euch ran schnuppern“, hatte Gabes damals auf Facebook gepostet. Womöglich haben ihm das Hemaus Narren übelgenommen. Die Prinzengarde selbst, so Langbein, hätte aber vor allem Positivstimmen verteilt – „unsere zwei Garden mögen sich“.

Das Endergebnis des Votings sehen Sie hier:

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