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Feuerwehr

Rettungsaktion beeindruckte Oberislinger

Die Freiwillige Feuerwehr Oberisling zeigte ihr Können beim Tag der offenen Tür zum Jubiläum. Rund um das Gerätehaus wurde anschließend gefeiert
Von Florian Attenhauser, MZ

  • Alles zum Glück nur eine Übung: Ein Atemschutztrupp rettete eine „vermisste Person“ aus dem verrauchten Treppenhaus. Die Zuschauer waren beeindruckt.Foto: Attenhauser
  • Die Jugendfeuerwehr löschte in der Vorführung mit einem C-Rohr den Brand eines Geräteschuppens.Foto: Attenhauser
  • Einsatzübung am Dorfplatz in Oberisling. Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Personenrettung aus dem verrauchten Treppenhaus.Foto: Attenhauser

Oberisling.Anlässlich des Jubiläums zu ihrem 140-jährigen Bestehen hatte die Freiwillige Feuerwehr Oberisling zu einem Tag der offenen Tür ins Gerätehaus geladen. Fahrzeuge und Gerätschaften begutachten, einmal im Feuerwehrfahrzeug Platz nehmen oder am Löschtrainer den Einsatz eines Feuerlöschers probieren – das alles gab es für die Gäste zu entdecken.

Die 30 Aktiven, die rund um die Uhr ehrenamtlich ihren Dienst leisten, nutzten die Gelegenheit, um Nachwuchswerbung zu betreiben – nicht ohne Erfolg. Die Kommandanten Gerhard Stutika und Sven Lippeck, konnten vor Ort gleich zwei neue Kameraden begrüßen.

Auch die Jugendfeuerwehr stellte sich vor. Der angenommene Brand eines Geräteschuppens war schnell mit einem C-Rohr gelöscht. Das und mehr lernen die Jugendlichen bereits ab 12 Jahren. Höhepunkt des Nachmittags war die Schauübung am Dorfplatz. Zahlreiche Zuschauer hatten sich ab 17 Uhr dort versammelt, um die Einsatzübung der Aktiven mitzuerleben. Dichter Rauch quoll bereits aus Haustür und Fenstern, als die Mannschaft mit Blaulicht und Martinhorn heranbrauste. Zwei Personen hatten sich noch selbst retten können, die dritte musste ein Atemschutztrupp aus dem Gebäude retten. Alles zum Glück nur eine Übung! Schnell noch das Treppenhaus mit dem Überdrucklüfter entraucht und mit der neu angeschafften Wärmebildkamera kontrolliert – schon war die Gefahr gebannt.

Für den anschließenden gemütlichen Teil hatten die Kameraden ebenfalls gesorgt. Bei Bier und Bratwurst wurde zusammen mit den Classic-Rockern von Coffin Factory noch einmal auf das „140-Jährige“ angestoßen.

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