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Politik

Schickt die CSU Mißlbeck ins Rennen?

Nach Informationen der Mittelbayerischen soll der Wenzenbacher Landratskandidat des Kreisverbands werden.
Von Jürgen Scharf

Rainer Mißlbeck Foto: Strasser
Rainer Mißlbeck Foto: Strasser

Regensburg.Am Freitag wird das Geheimnis offiziell gelüftet, wen der CSU-Kreisverband Regensburg Land als Kandidat für die Landratswahl ins Rennen schicken will. Dann tagen die Findungskommission und im Anschluss der Kreisverbandsvorstand. Danach soll auf einer Pressekonferenz der designierte Landratskandidat verkündet werden. Nach Informationen der Mittelbayerischen soll es nach CSU-internen Gesprächen aber bereits einen ganz heißen Kandidaten geben: Rainer Mißlbeck.

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Der 47 Jahre alte Mißlbeck ist seit vielen Jahren Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Grünthal/Hauzenstein. Überregional trat der Sohn des früheren Wenzenbacher Bürgermeisters Wilfried Mißlbeck bislang noch nicht in Erscheinung. Nun könnte er aber ins Rampenlicht rücken: als CSU-Kandidat, der im März 2020 bei den Kommunalwahlen unter anderem gegen die amtierende Landrätin Tanja Schweiger antreten wird.

Sieben Personen in der Findungskommission.

Die Mittelbayerische erreichte am späten Donnerstagabend den Kreisverbandsvorsitzenden Peter Aumer. Der wollte die Spekulationen um Mißlbeck nicht kommentieren. Er verwies darauf, dass er der Sitzung am Freitag keinesfalls vorgreifen wolle. Hier werde die Findungskommission tagen. Die bestehe aus sieben Personen, die Aumer zufolge aus allen Bereichen des Kreisverbands kommen. Wer genau darin sitzt, wollte er nicht sagen. Wenn der Kreisvorstand mit der Empfehlung der Findungskommission einverstanden ist, werde diese am 17. Juli dann für eine endgültige Nominierung den Delegierten vorgestellt.

Mit einigen Kandidaten gesprochen

In den vergangenen Wochen habe er mit einigen möglichen Kandidaten gesprochen, erzählte Aumer. Diese hätten sich allesamt geehrt gefühlt, berichtet er. Ob Mißlbeck nun der endgültige Wunschkandidat ist, wollte Aumer nicht kommentieren. Ganz allgemein sagte er über den Politiker aus Wenzenbach: „Ich kenne ihn schon sehr, sehr lange und schätze ihn sehr: als Mensch, als Politiker, als Unternehmer und als Familienvater.“

Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Thomas Gabler wollte die Spekulationen um Mißlbeck am Donnerstag ebenfalls nicht kommentieren.

Mißlbeck selbst hielt sich im Gespräch mit der Mittelbayerischen bedeckt. Er bestätigte, dass es Gespräche gegeben habe und er „nach reiflicher Überlegung“ auch seine grundsätzliche Bereitschaft, zu kandidieren, signalisiert habe. Es gelte nun aber die Entscheidung der Findungskommission und des Kreisvorstands am Freitag abzuwarten. Generell gehe er allerdings davon aus, „dass nicht mehr allzu viele Kandidaten im Rennen sind“.

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