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Schierling: Mehrzweckhalle ist in Schuss

Das vor 30 Jahren eröffnete Gebäude präsentiert sich auch heute noch attraktiv und in hervorragendem Zustand.
Von Fritz Wallner

Die Schierlinger Mehrzweckhalle präsentiert sich auch nach 30 Jahren hell, freundlich, attraktiv und in einem hervorragenden Zustand. Foto: Wallner
Die Schierlinger Mehrzweckhalle präsentiert sich auch nach 30 Jahren hell, freundlich, attraktiv und in einem hervorragenden Zustand. Foto: Wallner

Schierling.Die Schierlinger Mehrzweckhalle wird in diesen Tagen 30 Jahre alt – und keiner sieht’s ihr an! Hunderte Schülerinnen und Schüler sowie Vereins- und Firmensportler beleben sie jeden Tag. Und wenn Stars wie Monika Gruber kommen, dann drängen sich schon einmal 1000 Besucher. Ihren guten Zustand verdankt sie einer grundlegend soliden Bauweise sowie einem sorgsamen Umgang, über den Hallenwart Georg Wallner wacht.

Mit Gesamtkosten von knapp über acht Millionen Mark war die Mehrzweckhalle die bis dahin mit Abstand größte Baumaßnahme des Marktes Schierling. Über 1300 Besucher kamen zur Einweihungs- und Eröffnungsfeier am 4. November 1988. Das Rathaus hatte die Regensburger „Traumfabrik“ engagiert und nicht zuletzt deren Auftritt machte den Bürgerinnen und Bürgern sehr schnell klar, welche Chancen die neue Halle für das sportliche und kulturelle Leben ihrer Heimatgemeinde bieten würde.

Geplant und gebaut wurde mit dem damals jungen Wörther Architekten Manfred Winkler. Solide, funktionell, mit natürlichen Baustoffen und aktueller Betriebstechnik entstand der Bau, der weder „billig“ vom Geld her, noch „billig“ vom Einsatz der Mittel gewesen ist. Heute ist klar, dass sich jeder Pfennig gelohnt hat, denn im Gegensatz zu manch anderen Hallen rundherum präsentiert sich die Schierlinger Mehrzweckhalle wie neu. Und zwar, ohne dass Millionen in eine Sanierung gesteckt hätten werden müssen.

Hallenwart Georg Wallner hat auch die Technik im Griff. Foto: Wallner
Hallenwart Georg Wallner hat auch die Technik im Griff. Foto: Wallner

Hallenwart zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Er muss freundlich, hilfsbereit und konsequent gleichzeitig sind. Am Anfang übernahm Daniel Binder diese Aufgabe, bevor sie für rund 20 Jahre Reinhold Kellner mit Bravour versah. Georg Wallner betreut die Halle seit 2009 und hat sich bereits große Anerkennung erarbeitet. Wallners tägliche Arbeitszeit ist von 16 bis 22 Uhr. Ungewöhnlich aber effektiv. „Ich habe den Wechsel in diese Aufgabe nicht bereut, da lebe ich voll auf!“, so Georg Wallner.

Er ist ein Tüftler, überlegt und arbeitet deshalb zusammen mit Klimaschutzmanager Franz Hien bei der Verbesserung und Optimierung der Halle kräftig mit. Zuletzt bei der Erneuerung der Steuerung für die Heizung – betrieben über ein Blockheizkraftwerk – und Lüftung für die Schulhäuser und die Halle. Sein Ziel ist, möglichst wenig Energie zu verbrauchen, und damit hat er die Klimaschutzziele des Marktes Schierling voll verinnerlicht. Vom Computer und Handy aus kann er jetzt sämtliche Funktionen für die beiden Schulen und die Hallen steuern.

Kunst am Bau

  • Gemälde:

    Die Kunst bekommt nicht nur durch ein großformatiges Gemälde von Prof. Erich Gohl seinen Platz, das der Künstler dem Markt schenkte.

  • Piktogramme:

    Sondern auch, weil Prof. Erich Gohl vor 30 Jahren die skripturalen Piktogramme an der Fassade schuf – als Ausdruck der Verbindung von Sport und Kultur. (lww)

Bürgermeister Christian Kiendl und dem Marktrat ist wichtig, diese öffentliche Einrichtung immer top in Schuss zu haben. Die Bühnentechnik, der Sonnenschutz an den großen Fenstern und die Anzeigetafel wurden erneuert. Die gesamte Beleuchtung – wie auch die der Schule – ist auf stromsparende LED-Technik umgestellt. Für den Brandschutz wurde viel getan und auch für die Sicherung der Fluchtwege. Das alles hat im Laufe der Jahre gut 200 000 Euro gekostet.

Die Halle ist durchwegs sehr gut belegt, allein von rund zehn Abteilungen des TV Schierling. Auch kulturelle Veranstaltungen finden regelmäßig statt, jüngst das Konzert eines englischen Jugendchores. Den Auftritt des chinesischen Staatszirkus hat Georg Wallner in besonders guter Erinnerung.

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