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Schützen

Donaugau feiert erfolgreichstes Jahr

Der Verband holte insgesamt 126 Einzel- und 129 Mannschaftstitel. Auch bei den olympischen Spielen räumten die Sportler ab.
Von Josef Eder, Mz

  • Barbara Engleder gewann in Rio de Janeiro Gold. Foto: dpa
  • Die zahlreichen Meisterschützen des Donaugau Foto: Eder
  • Christian Reitz Foto: dpa

Obertraubling.Das war das Jahr des Schießsportes, das Jahr des Donaugaues, die nicht nur bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro abräumten. Barbara Engleder (Kleinkaliber, 3x20 Schuss, KK) und Christian Reitz (Schnellfeuerpistole) holten Gold und Monika Karsch Silber (Sportpistole).

Im Trubel um Gold ging Engleders Rang vier mit dem Luftgewehr unter. Daniel Brodmeier steigerte sich gegenüber den Spielen in London. Dort war er als Fünfter bester deutscher Schütze. In Rio gewann Brodmeier (KK, 3x20) den vierten Platz und verlor mit dem letzten Schuss Bronze. Des Weiteren holten die vier Spitzenschützen weitere internationale Siege und Platzierungen bei den Europameisterschaften sowie beim Weltcup.

Mitglieder sind im Nationalkader

Erfolge feierten viele Schützen des Donaugaues bei Meisterschaften. Im Gesamten brachten die Aktiven 126 Einzel- und 129 Mannschaftstitel nach Hause. Mit Maria Weitzenbeck, Sabrina Hößl und Christoph Kaulich hat der Gau weitere Aktive im deutschen Nationalkader. Eine weitere Spitzenschützin ist Monika Dummer. Im DSB-Pokal – ein Modus ähnlich wie der DFB-Pokal – holte die Mannschaft den vierten Rang. Die Schützensektion „Am Wenzenbach“ siegte beim Vergleichsschießen der 14 Schützensektionen des Donaugaues. Sie gewann mit 11 938 Ringen bei 94 Punkten. Zweiter wurde Wolfgangseiche (11 221/89). Kelheim kam auf Platz drei (11 891/88). Das Spitzentrio verteidigte in gleicher Reihung die Stockerlplätze. In der Einzelwertung erzielte Olympiateilnehmer Daniel Brodmeier (398) das beste Ergebnis. Bei den Junioren brillierten Maria Weitzer (Am Schwarzenberg) und Maria Weitzenbeck (392, Wolfgangseiche). Bei den Damen war es Andrea Hartl (393, Am Schwarzenberg). Hannah Sturm (192) hat bei den Schülern, und bei der Jugend Johanna Weitzenbeck (382, Wolfgangseiche) die Nase im Wind. Bei den aufgelegt Schützen beendete Franz Heindl (299, Wolfgangseiche) das Vergleichsschießen. Bei den Senioren war Oliver Stadler (389, Burg Haidau) nicht zu schlagen. Thomas Karsch (378, Kelheim) wurde Erster mit der Luftpistole.

Gauschützenmeister Manfred Wimber hob hervor, dass die Presse besonders positiv gegenüber dem Schützensport eingestellt sei. Für den Gau ist das 95. Jahr seiner Geschichte das erfolgreichste. Durch den Gewinn von olympischen Medaillen seien die Schützen motiviert bis in die Haarspitzen. Konzentration sei das A und O. Hundertstelmillimeter entscheiden. Über Jahre haben die Sieger und Platzierten an ihrer Feinmotorik gefeilt. Denn vom Breiten- zum Spitzensport sei kein weiter Weg. Nur das Training entscheide.

53 000 Arbeitsstunden investiert

Das Haus der Jugend, das Leistungszentrum Höhenhof, schuf die Grundlage für die Erfolge und ging vor 13 Jahren in Betrieb. 53 000 Arbeitsstunden wurden bisher dort seit Baubeginn freiwillig geleistet. Ein besonderer Dank ging an die Sponsoren und die Eltern. Letztere opfern viel Freizeit für ihre Kinder. Der Erfolg danke es.

Bezirksrat Hartl betonte, dass das große Ziel der Nachwuchsschützen Olympia sei. Für manchen wird es schon Tokio 2020 sein. „Ohne die Schützen hätte der deutsche Medaillenspiegel trauriger ausgesehen“, so Obertraublings erster Bürgermeister Graß. Stellvertretender Landrat Willi Hogger sagte: „Ihr Schützen macht den Landkreis weltweit immer bekannter“.

Medaillen

  • Gold: 30, Silber: 12, Bronze 24.

  • Bayerische Meisterschaften:

    Gold: 42, Silber: 40, Bronze: 47.

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