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Bilanz

Schützen leisteten 233 Stunden

Mitglieder von „Alte Linde“ Undorf renovierten das Vereinsheim. Böllerabteilungsleiter Josef Stockinger gibt jetzt sein Amt ab.

Bereits im Dezember 2016 kürte „Alte Linde“ seine Vereinsmeister und Schützenkönige. Foto: Archiv/Verein
Bereits im Dezember 2016 kürte „Alte Linde“ seine Vereinsmeister und Schützenkönige. Foto: Archiv/Verein

Nittendorf.Bei der Jahresversammlung der Schützengilde „Alte Linde“ ging es Schützenmeister Matthias Reinhardt darum, das vergangene Jahr zu bewerten und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Für die erfolgreiche Zukunft des Vereins steht auch das neu renovierte Schützenheim, welches mit frischem Anstrich, neuen Vorhängen, verbesserter Akustik und Beleuchtung sowie komplett erneuerten Sanitäranlagen die Schützen zum Verweilen nach den Trainingsabenden einlädt. Besonders würdigte Reinhardt die Arbeit aller freiwilligen Helfer und des Organisators des Umbaus, Matthias Pilz. Insgesamt leistete der Verein 233 Stunden freiwillige Arbeit beim Umbau. Aber auch die Beteiligung der örtlichen Handwerker und die gute Zusammenarbeit mit dem Markt Nittendorf hob er in seiner Ansprache lobend hervor.

Reinhardt informierte die Schützen über die neu organisierte Mitgliederverwaltung des Bayerischen Schützenbundes sowie wichtige Termine des vergangenen und des angelaufenen Jahres. Dabei betonte er besonders, wie wichtig ihm die Teilnahme der „Alten Linde“ an den verschiedenen Festen und Feierlichkeiten im Dorfleben ist. Im vergangenen Jahr musste der Schützenverein Abschied von seiner Fahnenmutter und langjährigen Damenleiterin, Agnes Zeiler, nehmen. Zum Schluss seiner Ansprache bedankte sich Reinhardt bei allen aktiven Schützen für ihren Einsatz für den Verein, den Sport und den Zusammenhalt seiner Mitglieder.

Jugend war 2016 erfolgreich

Die wieder gewählte Jugendleiterin Ramona Frank ging in ihrer Ansprache auf die verschiedenen sportlichen Höhepunkte des vergangenen Jahres ein, seien es die Schießabende mit dem externen Trainer Georg Heigl, die gute und erfolgreiche Teilnahme an den verschiedenen Wanderpokalschießen oder die guten Ergebnisse auf Sektions- und Gauebene. Auch außersportlich tut sich was bei der Jugend, neben verschiedenen Feiern im Schützenheim waren die Jugendlichen im vergangenen Jahr beim Schlittenfahren und besuchten die Kartbahn in Wackersdorf.

Sportleiter Konrad Karl konnte ebenfalls auf ein gelungenes Jahr 2016 zurückblicken. Neben den guten Ergebnissen bei den verschiedenen Wanderpokalschießen und beim Gemeindevergleich lobte er den guten Start der Gauligamannschaft in die neue Saison. Auch die Ergebnisse bei der Sektionsliga stellten Karl großenteils zufrieden. Jedoch konnte die zweite Mannschaft sich in der A-Gruppe nicht behaupten und schießt nun wieder in Gruppe B. Die Schützen konnten sich aber bei den verschiedenen Wanderpokalschießen die Meistbeteiligung sichern, worüber Karl sich sehr freute.

Iris Becher ist zweite Sportleiterin

Der scheidende Leiter der Böllerabteilung, Josef Stockinger, ging in seinem Bericht auf die verschiedenen Anlässe ein, bei denen die Schützen geböllert haben. Insgesamt gab es 13 Auftritte der Böllergruppe mit insgesamt 585 Böllerschüssen – ein Spitzenwert seit der Gründung der Gruppe. Im vergangenen Jahr wurden zwei Sicherheitstrainings durchgeführt. Stockinger verabschiedete sich nach zwölf Jahren aus der Rolle des Leiters der Böllerabteilung, nachdem er altersbedingt schon länger nach einem Nachfolger Ausschau gehalten hat. Hierfür bekam er von der Böllerabteilung ein kleines Geschenk und viel Applaus. Mit Alfred Reinhardt hat er einen Nachfolger gefunden, der die Arbeit gemeinsam mit Schussmeisterin Anna Hartl im Sinne Stockingers und des Vereins fortführen wird. Hartl bekam für ihre bereits zehnjährige Tätigkeit als Schussmeisterin im Juni die silberne Ehrennadel für Böllerschützen des BSSB verliehen.

Nachdem der Schatzmeister nach Kassenprüfung entlastet wurde, ging es weiter in Richtung der Wahlen. Nach Bildung des Wahlausschusses wurde das Schützenmeisteramt einstimmig entlastet und es kam zu den Neuwahlen. Dabei gab es nur wenige Änderungen, Iris Becher wechselt von der zweiten Jugendleitung zur zweiten Sportleitung, ihre Nachfolgerin wurde Sonja Hofmeier.

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