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Bilanz

Schützenverein lebt vom Ehrenamt

Karl Matok dankte den engagierten Mitgliedern bei „Immergrün“ Obertraubling.

Die Pokalgewinner und Kajetan Weiß mit Sektionsschützenmeister Bernd Schwenk und dritten Bürgermeister Holger Fäustl (links)
Die Pokalgewinner und Kajetan Weiß mit Sektionsschützenmeister Bernd Schwenk und dritten Bürgermeister Holger Fäustl (links) Foto: Matok

Obertraubling.Die Schützengesellschaft „Immergrün“ feierte ihren adventlichen Jahresabschluss in der Sportgaststätte. Mittelpunkt war die Ehrung der Weihnachtspokalsieger 2016, des Fahnenjunkers und die Vergabe der Preise des Weihnachtspreisschießens, an dem mehr als 15 Schützen teilnahmen. Schützenmeister Karl Matok dankte allen Schützen. Lob galt dem Ehepaar Michaela und Stefan Frei, die erstmals in der 63-jährigen Geschichte als Königspaar den Verein nach Außen präsentierten.

Vizekönigin Annemarie Frei und Vizekönig Günter Stuber, Fahnenjunker Kajetan Weiß, Damenleiterin Michaela Frei, Sportleiter Alois Wolfsteiner sowie zweiter Schützenmeister Heinz Fischer wurde gedankt. Das Ehrenamt wird heute gerne als Stütze der Gesellschaft genannt, und gerade die Schützenvereine leben vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder, so Matok. Matok ließ das Jahr mit 52 Pflichtterminen Revue passieren. In 32 Schießabenden wurden die Vereinsmeister im Luftgewehr und Luftpistole ermittelt. Herausragend waren das 60-jährige Gründungsfest der Eichenlaubschützen Oberhinkofen und das 125-jährige Gründungsfest des Reservistenvereins Obertraubling. Dritter Bürgermeister Holger Fäustl lobte die Teilnahme am Gemeindeleben. Sektionsschützenmeister Bernd Schwenk dankte den Schützen für die Teilnahme am Sektions- und Gaugeschehen.

Zum Gewinn der Weihnachts-Wanderpokale wurden die drei besten Blattl’n einer Serie zur Wertung herangezogen. Erstmals gewann diesen bei den Auflageschützen Heinz Fischer (280,8-Teiler) vor Alois Wolfsteiner (328,4), Siegfried Frei (385,1) und Manfred Zanner (386,1). In der Schützenklasse holte sich Vorjahressieger Stefan Frei wieder um den Weihnachtspokal (217,8) vor Kajetan Weiß (348,1) und Michaela Frei (437,9). Gut gezielt wurde beim Weihnachtspreisschießen in drei Durchgängen mit 112 Einsätzen. Sechs Blattl’n lagen unter der Hunderter Marke. Zweiter Sportleiter Stefan Frei holte in der Schützenklasse (55,8) den ersten Preis vor Kajetan Weiß (57,1), Michaela Frei (93,9) und Stefan Fischer (116,5). Das beste Blattl aller Klassen erzielte im Senioren-Auflageschießen Alois Wolfsteiner (18,1) vor Siegfried Frei (64,7), Heinz Fischer (85,7) und Manfred Zanner (104,3). Heinz Fischer half, zur Versteigerung die Vereinskasse aufzubessern. Mit dem Neujahrsschießen am 10. Januar beginnt das neue Sportjahr. (lok)

Fahnenjunker

  • Neues Ehrenzeichen:

    Für Mitglieder der Fahnenabordnungen gab es kaum eine Möglichkeit, für diesen Dienst eine passende Form der Anerkennung zu finden. Ein Fähnrich trägt nicht nur ein Symbol nach außen, er ist auch der Botschafter des Vereins, betonte Karl Matok. Deshalb schuf der Bayerische Sportschützenbund ein spezielles Ehrenzeichen für Fähnriche.

  • Kajetan Weiß:

    So hob Matok mit der Verleihung des silbernen Fahnenträger-Ehrenabzeichens an Kajetan Weiß dessen über sechsjährigen Einsatz hervor.

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