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Gemeinschaft

Spagat zwischen Moderne und Tradition

Die Schützensektion Aubachtal bleibt attraktiv für die Jugend, findet dritter Bürgermeister Haubner.
Von Josef Eder, MZ

Sektionsleiter Christian Berghammer nahm mehr als 100 Termine wahr.
Sektionsleiter Christian Berghammer nahm mehr als 100 Termine wahr. Foto: Archiv/Domeier

Pentling.Es war ein ruhiges, dennoch arbeitsreiches Jahr bei der Schützensektion Aubachtal. Norbert Kohlmeier (Stilles Tal Graß) ist zweiter Gaukönig Luftgewehr (LG). Nico Hassmann (Eichenlaub Großberg) holte ebenfalls Rang im Königsschießen der LG-Jugend bei den Landkreismeisterschaften. Bei den Junioren ist Hassmann (193 Ringe, Graßlfing) zweiter Landkreismeister. Inge Nadler (172, St. Hubertus Hohengebraching) wurde es bei den Seniorinnen und bei den Damen Maria Lorenz (185, Eichenlaub).

Beim Bezirksschützentag in Pleystein gab es einen Wechsel an der Spitze. Harald Frischholz übernahm das Amt von von Roland Raith. Das Büro des Schützenbezirkes Oberpfalz im BSSB wurde von Höhenhof in den Norden der Oberpfalz verlegt. Der Bezirksschützentag 2017 findet am 22. und 23. April in Kelheim statt.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Sektionsleiter Christian Berghammer im Oberislinger Gasthaus Rieger das Jahr Revue passieren. Mehr als 100 Termine nahm er war – davon einige beim Südtiroler Schützenbezirk Brixen. Der Sektionskulturausflug führte ins Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen. Im Ausblick betonte er, dass beim Ball am 21. Januar mit Königsproklamation im Gasthaus Weitzer in Oberhinkofen wieder die „Gewekiner Buam“ spielen. Sportleiter Sepp Schiller berichtete von Erfolgen bei den überregionalen Meisterschaften. Besonders hob er die Zimmerstutzenschützen hervor. Beim Sektionsvergleich kam Aubachtal auf Platz sieben. Eichenlaub Großberg stieg aus der LG-Bezirksoberliga Süd ab. Graß hielt sich in der Bezirksliga Süd II. An den Landkreismeisterschaften nahmen 13 Schützen teil. Den Wettkampf um den 47. Raiffeisenpokal beendete Eichenlaub Großberg siegreich. Seit 1969 wird in der Schützensektion um diesen Pokal gekämpft. Mit dem Gewinn haben die Bergler Eichenlaubschützen mit Rekordgewinner Oberisling (beide 15) gleich gezogen.

Das Geldhaus darf den zwölften Pokal finanzieren. Pentlings dritter Bürgermeister Wilhelm Haubner betonte, dass die Schützen den Spagat zwischen Sport und Gesellschaft, Moderne und Tradition in gekonnter Weise vollziehen und so attraktiv für die Jugend bleiben. Einen ins Auge gefassten Schützenheimneubau eines Vereines aus der Gemeinde Pentling sieht er mit gemischten Gefühlen. Es werde ein Kraftakt sein. Leider habe dann ein Wirt wieder das Nachsehen. Dritter Gauschützenmeister Anton Sterr sieht die Sektion gut aufgestellt. „Nutzt das positive Bild zur Nachwuchswerbung. Unsere Olympiasieger kommen auch aus kleinen Vereinen.“ Mehrere Schützenmeister kritisierten das neue Verwaltungsprogramm des Bayerischen Sportschützenbundes. Es sei teilweise nur bedingt nutzbar.

Vorschau und Rückblick

  • Damen:

    Damenleiterin Claudia Spannberger verwies auf den Weiberfasching, der am 10. Februar zum ersten Male im Gasthaus Weitzer in Oberhinkofen stattfindet. Ein Erfolg war der Besuch im Regensburger Bauerntheater. Am 3. Januar treffen sich die Damenleiterinnen in Graß zur Erstellung des Jahresprogrammes 2017.

  • Nachwuchs:

    Jugendleiterin Stefanie Fröhlich konnte ebenfalls von Spitzenergebnissen berichten. Großen Anklang fand der von ihrer Stellvertreterin Nicole Spannberger durchgeführte Trainingstag in Höhenhof.

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