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Auftritt

Vorgeschmack aufs Jubiläum

Das Frühjahrskonzert der Blaskapelle Viehhausen stand ganz im Zeichen des runden Geburtstages. Besondere Ehrung für Dr. Kuhr.
Von Gertraud Pilz

Die Blaskapelle Viehhausen mit Dirigent Dr. Hans-Bernd Kuhr in Aktion  Foto: Gertraud Pilz
Die Blaskapelle Viehhausen mit Dirigent Dr. Hans-Bernd Kuhr in Aktion Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Unter dem Motto: „Ein halbes Jahrhundert“ stand das traditionelle Frühjahrskonzert der Blaskapelle Viehhausen. Dabei wurde nicht nur gute Unterhaltung geboten, sondern der Blick auf das heurige "50-jährige" gerichtet. „Wenn sie Liebhaber der gepflegten Blasmusik sind, dann sind sie in Viehhausen richtig“, lautete die Begrüßung von Vorsitzendem Georg Schwindl, bevor die Jugendblaskapelle unter Leitung von Alois Weinzierl jun. mit dem "St. Petersburger Marsch" den Musikabend schwungvoll eröffnete. Weinzierl stellte die Jungformation vor und sagte mit Blick auf den Nachwuchs und auf das kommende Kapellenjubiläum, dass die Pionierarbeit der sogenannten „Alten“ reiche Früchte trage.

Mit Filmmusik aus Jurassic Park, so die Jungmoderatorin des Abends, Maria Schwindl, „wollen die jungen Akteure das Abenteuer Musik lebendig machen und mit Blick auf die „Dinos“ von denen das Stück erzählt, ein Hoch auf diejenigen aussprechen, die im Ort 50 Jahre Musikgeschichte geschrieben haben.

Nicht in geheimer Mission gemäß der bekannten Filmmelodie „Mission Impossible“, sondern sehr offen und schwungvoll endete der musikalische Einstieg am Blasmusikabend durch die „Jungen“. Danach folgte, als besonderes Schmankerl angekündigt, der Auftritt der „Alten“ unter dem „Dirigentenkommando“ von Alois Weinzierl. Die „Alten“ gelten als aktivste der drei Gruppierungen der Blaskapelle. Sogar noch vier Gründungsmitglieder sind aktiv.

Eine hohe Auszeichnung

Nach dem Motto :„Bayrisch bleiben“ „rockten“ die „Senior-Manager“ der Viehhausener Blaskapelle, wie Weinzierl respektvoll die „Alten“ bezeichnete, mit dem Egerländermarsch, dem Walzerstück „Rosalie“ und der „Alois Polka“ auf bayrisch-böhmisch die Bühne. Dies brachte die anwesenden Fans in Hochstimmung, die die „Gruppe der Alten“ mit großem Beifall belohnten.

Fünf Jahrzehnte ist es den Älteren gelungen, mit Melodien dieser Art vor Ort und auch darüber hinaus, zu begeistern freuten sich die Zuhörer und der Vorsitzende Schwindl. Der Musikabend hatte zwischendrin auch ganz persönliche Momente. Dem von den Musikern der Gesamtkapelle hochgeschätzten Dirigenten Dr. Hans-Bernd Kuhr wurde eine große Auszeichnung zuteil. Gerhard Engel, Bezirksvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes, ehrte Dr. Kuhr für 60 Jahre aktive Musikertätigkeit mit dem Abzeichen in Gold und zusätzlich für 30 Jahre Tätigkeit als Kapellmeister der Gesamtkapelle Viehhausen. Engel und Schwindl sagten, Dr. Kuhr sorge sei drei Jahrzehnten mit guten Ideen und dem angemessenen Schwung des Dirigentenstabes dafür, dass unterschiedlichste Menschen in Harmonie die richtigen Töne treffen.

Mit der weltbekannten Melodie „My Way“ zeichneten die Musiker sehr berührend den 30-jährigen Weg als Dirigent von Dr. Hans-Bernd Kuhr bei der örtlichen Blaskapelle nach. Als Solist auf der Trompete begeisterte hier Alois Weinzierl.

Gassner ist Ehrenkapellmeister

Ein weiterer, sehr persönlicher Akzent des Abends war die Ehrung und Ernennung zum „Ehrenkapellmeister“ des noch aktiven Hans Gassner. Als Musiker der „ersten Stunde“ schwang er zusätzlich auch bei der Blaskapelle sechzehn Jahre den Dirigentenstab und war damit ein wichtiger Wegbereiter des Erfolges der über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Kapelle, sagten Georg Schwindl und Gerhard Engel.

Im zweiten Teil begann die Gesamtkapelle mit der modernen Ouvertüre Teamwork, der Polka „Im kleinen Dörfchen“ und dem Marsch „Das Abzeichen“. Alle drei Stücke, so die charmant moderierende Musikerin Maria Schwindl, hätten einen starken Bezug zur Kapelle, die nur als Team und durch Fleiß musikalisch funktioniere.

Melodien aus den James-Bond Film-Klassikern Goldfinger und Skyfall versetzten die Zuhörer anschließend ins Kinofeeling. Mit der Melodie „Bye Bye Publikum“ verabschiedeten die Musiker ihre Zuhörer, die das Konzert mit viel Beifall bedachten.

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