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Soziales

Asperger Kultur feiert Zehnjähriges

Die Selbsthilfegruppe für erwachsene Autisten in Regensburg dient zum Austausch. Treffen sind jeden zweiten Samstag.

Regensburg.Die Selbsthilfegruppe für erwachsene Autisten wurde 2008 von Christoph Kainz gegründet, um einen Treffpunkt zum Austausch zu schaffen. Seitdem kommen immer mehr Teilnehmer jeden zweiten Samstagnachmittag im Gruppenraum des Netzwerkes Autismus zusammen, um typische Asperger-Probleme zu bearbeiten.

So organisiert die Gruppe zum Beispiel Workshops zu Mimik und Gestik, sozialen Kompetenzen und Stressabbau. Außerdem finden gemeinsame Exkursionen und sportliche Aktivitäten statt , um das Gelernte anzuwenden und einzuüben. Dass die Arbeit der Gruppe auch in der Öffentlichkeit gewürdigt wird, war an der Vielzahl der Gäste zu sehen. 30 Teilnehmer feierten im Kolpinghaus am Samstagabend. Auch Stadtrat Dr. Thomas Burger und Hans Renter, Behindertenbeauftragter der Regierung Oberpfalz, sowie weitere Persönlichkeiten aus den Bereichen Behindertenunterstützung, Selbsthilfe und Autismus in Regensburg nahmen sich Zeit.

Der angemessene feierliche Rahmen der Veranstaltung war vor allemd durch die Förderung von autismus Regensburg, des Runden Tisches der Krankenkassen und der LAG Selbsthilfe Bayern möglich. Die Selbsthilfegruppe wird allgemein finanziell gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie dem Regionalverband autismus Regensburg.

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