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Regensburg
Freitag, 20. Juli 2018 30° 1

Pfarrei

Auf Bruder Konrads Spuren

Die nach dem Geistlichen benannte Regensburger Gemeinde vergab höchste Auszeichnung. Eine Frau und ein Mann wurden geehrt.
Von Miriam Wulf

Konrad Birkmeier und Brigitta Winter, hier im Kreis von Gästen des Neujahrsempfangs, bekamen die Bruder-Konrad-Medaille. Foto: Miriam Wulf
Konrad Birkmeier und Brigitta Winter, hier im Kreis von Gästen des Neujahrsempfangs, bekamen die Bruder-Konrad-Medaille. Foto: Miriam Wulf

Regensburg.Mit den Worten „Wir sind immer am Anfang“ begann Stadtpfarrer Thomas Eckert am Samstagabend seine Neujahrsrede. In diesem Fall war nicht nur der Jahresanfang gemeint, obwohl er auf dem Neujahrsempfang der Pfarrei St. Konrad im Gemeindehaus sprach. „Nichts kann je vollendet sein. Es muss und kann nicht immer alles perfekt sein“, gab Eckert der Gemeinde mit auf den Weg in das neue Jahr.

Pfarrgemeinderatssprecher Georg Doss hatte den Abend mit seinem persönlichen kirchlich orientierten Jahresrückblick eröffnet. Kirchenpfleger Erich Tahedl blickte anschließend ebenfalls zurück, aber auch voraus, auf Pläne und Ereignisse innerhalb der Gemeinde. So verkündete er auch die Summe von 22 000 Euro, die während des vergangenen Jahres aus den Kollekten der Gottesdienste zusammengekommen war. Insgesamt seien rund 75 000 Euro eingenommen worden, von denen ein Großteil direkt an Projekte weitergeleitet wird. Zudem werden heuer nötige Reparaturen in der Kirche sowie einige Renovierungsarbeiten im Gemeindehaus in Angriff genommen.

Das Jugendblasorchester St. Konrad unter der Leitung von Dirigent Florian Herzog untermalte den Abend musikalisch. Im Rahmen der Veranstaltung wurde dann die Bruder-Konrad-Medaille vergeben, welche die höchste Auszeichnung der Pfarrei ist. Seit 1980 wird diese jedes Jahr an besonders verdiente und engagierte Ehrenamtliche verliehen. Über die Empfänger der Auszeichnung stimmt zuvor der Gemeinderat ab. In diesem Jahr konnten sich die zwei Ehrenamtlichen Brigitta Winter und Konrad Birkmeier über die Ansteckmedaille freuen. Brigitta Winter arbeitet seit vielen Jahren sehr engagiert für die Gemeinde St. Konrad. Sie trägt unter anderem bei Wind und Wetter Pfarrbriefe aus und betreut jährlich die Sternsinger. Auf die Wertschätzung und Auszeichnung reagierte sie sehr erfreut, aber auch bescheiden. „Mir macht das so viel Freude“, sagte sie, während Kirchenpfleger Tahedl ihr die Medaille ansteckte. Konrad Birkmeier, der auch Geschäftsführer des Männer- und Burschenvereins (MBV) Brandlberg ist, ist ebenfalls seit vielen Jahren eine der helfenden Hände der Gemeinde St. Konrad. Als Kommunionhelfer, Vorbereiter von Messen und Andachten oder Veranstalter der Brandlberger Waldweihnacht ist er hier bekannt.

Im Anschluss richteten unter anderem Vertreter der CSU- und SPD-Ortsverbände, der Siedlervereinigung sowie die Vorsitzende des Frauenbundes, Christl Zehender, Grußworte an die Anwesenden und überreichten Spenden sowie Präsente, ehe mit dem Orchester die Bayernhymne angestimmt wurde. Mit der Eröffnung des vom Katholischen Frauenbund vorbereiteten üppigen kalten Buffets begann der gemütliche Teil des Abends.

Die Pfarrei

  • Bruder Konrad:

    Die Pfarrei St. Konrad Regensburg sowie die gleichnamige Medaille sind nach dem Bruder Konrad von Parzham benannt. Der Kapuziner lebte bis zu seinem Tod 1894 in Altötting und wurde 1934 heiliggesprochen.

  • Der Pfarrer:

    Thomas Eckert ist seit 2013 Stadtpfarrer in St. Konrad. Seit 2016 ist Kaplan Thomas Kraus in der Gemeinde.

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