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Einsatz

Chlorgas in Fitnessstudio ausgetreten

Am Sonntagabend rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in Regensburg aus. Für Menschen und Umwelt bestand keine Gefahr.

Der Einsatz war aufwendig und zog sich über mehrere Stunden lang hin. Foto: Alexander Auer
Der Einsatz war aufwendig und zog sich über mehrere Stunden lang hin. Foto: Alexander Auer

Regensburg.Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr ist es am Sonntagabend gegen 21 Uhr in der Frankenstraße in der Nähe der Dult in Regensburg gekommen. Die Einsatzkräfte waren von einem Techniker alarmiert worden, dass im Pumpraum des Schwimmbades eines Fitnessstudios möglicherweise Gefahrstoff austritt. Vor Ort konnte die Feuerwehr tatsächlich feststellen, dass aus einer defekten Pumpe für die Chloreinmischung ein Gefahrstoff austrat.

Mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) bekleidet konnten die Einsatzkräfte die auslaufende Flüssigkeit auffangen. Laut Einsatzleiter Robin Sasse bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Umwelt, die Anwohner oder die noch im Fitnessstudio befindlichen Personen. Der Schaden war demnach auf den Raum, in dem der Stoff im Fittnessstudio austrat, begrenzt.

Aufwendig an dem Einsatz war, dass die Einsatzkräfte in Chemikalienschutzanzug und unter Atemschutz nur rund 20 Minuten im betroffenen Raum arbeiten konnten, bevor sie zur Dekontamination den Gefahrenbereich wieder verlassen mussten. Da es sich bei dem austretenden Stoff glücklicherweise „nur“ um Chlorlaugenbleiche handelte, konnte der Stoff mit viel Wasser verdünnt und so neutralisiert werden. So mussten die Einsatzkräfte unter ihren Anzügen zur Dekontamination lediglich mit reichlich Wasser abgespühl werden. Messungen zeigten, dass der Stoff nach Verdünnung mit Wasser keine Gefahr für Menschen oder Umwelt mehr darstellte.

Weil sich der Einsatz dennoch über längere Zeit hinzog, übernahm die Freiwillige Feuerwehr Wuzelhofen die Wachbesetzung in der Feuerwehrhauptwache Regensburg, um die Alarmbereitschaft derweil sicherzustellen. Nachdem die Berufsfeuerwehr den auslaufenden Stoff neutralisiert hatte, konnten die Kräfte wieder abrücken. Eine Fachfirma muss nun den Pumpenraum nochmals reinigen, bevor der normale Betrieb im Fitnessstudio wieder aufgenommen werden kann.

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