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Freizeit

Das KiBü wird zur Mitmach-Disco

Am Sonntag, 1. Juli, verwandelt Donikkl den Regensburger Stadtpark zu einer großen Spaßzone für Kinder.
von Kristin Winderl

Wenn Donikkl auftritt, ist eines klar: Jedes Kind tanzt, singt und feiert. Am 1. Juli kommt er zum KiBü nach Regensburg. Foto: Jens Steidle
Wenn Donikkl auftritt, ist eines klar: Jedes Kind tanzt, singt und feiert. Am 1. Juli kommt er zum KiBü nach Regensburg. Foto: Jens Steidle

Regensburg.Wo Donikkls Lieder laufen, da lachen, tanzen und singen die Kinder ausgelassen. Zum „Fliegerlied“ tanzen seit 2008 sogar die Erwachsenen in den Festzelten und auf den Faschingsbällen, wenn es heißt: „Heid is so a schöner Tag!“

Trotzdem sind es vor allem die jungen Konzertgänger, die bei den „Donikkl-Mitmach-Konzerten“ auf der Tanzfläche alles geben, wenn Donikkl und seine Band ihre bekannten Hits performen. Zum Kinderbürgerfest am Sonntag im Regensburger Stadtpark wird es wieder so weit sein: Um 14 Uhr kommt Donikkl – und die Kinder werden dann nicht mehr zu halten sein. Aber: Etwas ist anders. Zum KiBü kommt Donikkl nämlich mit anderer Formation und Show.

Kinder sollen mittanzen

Minna von Starkstrom, Donikkl und Erich der Koch tanzen bei der Mini-Disco mit den Kindern. Foto: Donikkl
Minna von Starkstrom, Donikkl und Erich der Koch tanzen bei der Mini-Disco mit den Kindern. Foto: Donikkl

Auf der Bühne im Stadtpark lädt nämlich die „Große Donikkl-Mini-Disco“ die Kleinen zum Abrocken ein – und das vielleicht mehr denn je. Donikkl alias Andreas Donauser erklärte im Gespräch mit der Mittelbayerischen das neue Konzept: „Kinder lieben doch immer die Kinderdisco im Urlaub. Das kriegen sie jetzt auch von mir – zu Hause in Regensburg!“ Die Idee dahinter war, eine „richtig coole Party“ für die Kinder zu veranstalten, bei der sie möglichst viel tanzen – wie in einer Disco eben. Dazu kommen die Instrumentalversionen der Donikkl-Hits aus dem Lautsprecher. Singen und tanzen werden Donikkl und seine Freunde Minna von Starkstrom und Erich der Koch aber live. Und ohne Instrumente in den Händen können die drei es auf der Bühne richtig krachen lassen, ausgelassen mit den jungen Gästen feiern und herumspringen.

Hier finden Sie einen Lageplan des KiBü:

Dass Kinder sich genügend bewegen und unbeschwert sein können, ist dem Pädagogen wichtig. Die Tanzchoreografien, die so eingängig sind und zum Mitmachen einladen, sind nämlich zum Beispiel gut für die Koordination der Kinder – aber das alles ist „versteckt hinter Spaß“. Am meisten genießen die Kinder wahrscheinlich, wenn sie selbst direkt mit auf die Bühne zu Donikkl und seinen Partnern dürfen: Etwa 20 Kinder holen die drei immer auf die Bühne – und bei jedem Lied wird durchgewechselt, damit jeder einmal drankommt. Donikkl ist es besonders wichtig, die Kinder auch einmal Kinder sein zu lassen.

Donikkl und seine Kollegen verkleiden sich auch gerne mal. Foto: Andy Wille
Donikkl und seine Kollegen verkleiden sich auch gerne mal. Foto: Andy Wille

Deswegen motiviert er seine kleinen Zuhörer ganz bewusst: „Seid laut! Bewegt euch!“ Wenn die Kinder unter sich in einem riesigen Pulk vor der Bühne sind, vergessen sie laut Donikkl alle Bedenken: Es entwickelt sich eine „Eigendynamik“, es herrscht „pure Lebensfreude“ und niemand muss darauf achten, was andere über ihn denken. „Die Kinder dürfen dann Pippi und Michel sein“, beschreibt der Musiker diese Freiheit, die die Kinder ausstrahlen, wenn sie ausgelassen zu seinen Liedern mittanzen und -singen. Und wenn die Kinder dieses Gefühl live bei ihm erleben und die Eltern das vom Rand aus sehen – und oft auch selbst von dem Spaß mitgerissen werden – dann nehmen sie diese Freude vielleicht auch mit nach Hause.

Das komplette Programm des KiBü finden Sie hier!

Genau diese Lebensfreude ist es, die Donikkl auch an der Arbeit mit Kindern so toll findet. „Kinder haben eine unfassbare Neugier. Und sie würden nie anstandshalber klatschen.“ Wenn die Kleinen bei seinen Auftritten also jubeln, weiß Donikkl, dass das echt ist.

„Die Kinder dürfen bei uns Pippi und Michel sein.“

Donikkl, Frontmann der „Mini-Disco“

Das macht seine Arbeit aber natürlich auch extrem schwierig, denn er muss die Kinder immer bei Laune halten, damit sie nicht zu anderen Attraktionen abwandern: „Mein größter Konkurrent ist eine Hüpfburg“, erklärt Donikkl. Wenn also auf einem Fest eine Hüpfburg steht und die Kinder trotzdem bei ihm vor und auf der Bühne sind, dann weiß er: „Ich hab’s geschafft.“

Auch deswegen freuen sich Donikkl und seine Kollegen auf das neue Mini-Disco-Format: Dann können sie hautnah gemeinsam mit den Kindern diese Freude erleben, ohne hinter Instrumenten versteckt zu sein. Besonders Donikkls Sidekick, Erich der Koch, ist immer am liebsten vorne mit dabei.. Minna von Starkstrom, die aus dem Raum Regensburg stammt, kommt aus der Musical-Branche, auch sie hat also das Tanzen im Blut.

Lesen Sie auch: Helfer sorgen für KiBü-Spaß

Bis zum Auftritt beim KiBü proben die drei Entertainer noch fleißig, und Donikkl gesteht im Gespräch, dass das ganz schön anstrengend ist. 40 Minuten lang powern Donikkl, Erich und Minna bei der Mini-Disco durch, tanzen und bewegen sich viel und singen dazu auch noch dreistimmig – die Puste darf ihnen dabei also nicht ausgehen.

„Das Kinderbürgerfest ist bunt“

Am KiBü wird Donikkl übrigens den ganzen Tag für die Kinder da sein: Um 14 Uhr hat er seinen Auftritt, aber vorher und nachher wird er an seinem Stand verweilen. „Die Kinder sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen.“ Am Stand gibt es zum Beispiel Poster, Autogrammkarten und Aufkleber. Donikkl freut sich auf das Kinderbürgerfest – und zwar nicht nur auf seine eigene Show. Er ist begeistert, dass am KiBü so viele verschiedene Menschen zusammenarbeiten, um das Fest auf die Beine zu stellen. „Das KiBü ist so bunt wie die Welt“, findet Donikkl.

Ein Video von der Vorstellung der KiBüs finden Sie hier:

Die KiBüs stehen vor der Tür

Besonders schätzt er, dass sich so viele Vereine am Kinderbürgerfest beteiligen. „Ehrenamtliche sind wie die kleinen Zahnräder im Uhrwerk.“ Man sehe sie vielleicht nicht immer, aber sie sorgen dafür, dass die Maschine läuft. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, bewegen etwas, ist sich Donikkl sicher.

Deswegen freut er sich, dass auch er dabei ist. Denn „etwas bewegen“ will schließlich auch Donikkl selbst: nämlich die Kinder. Dafür wird er am KiBü mit seinen bekannten Hits wie dem „Fliegerlied“ sorgen. Aber das hat inzwischen schon einen Nachfolger: „Der kleine Haifisch“ ist der neueste Kracher von Donikkl und startet gerade durch – auch bei der Mini-Disco am Kinderbürgerfest darf er dann natürlich nicht fehlen.

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