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Kinderbürgerfest

Donikkl nahm einfach alle mit

Clowns und Gaukler zauberten Fröhlichkeit in viele Kindergesichter. Doch der Star der Kindermusik verzauberte sogar die Opas.
Von Heinz Klein

Regensburg.Als Donikkl rief, da gab’s kein Halten mehr. Da stürmten unter Juchzen und Jubelschreien geschminkte Prinzessinnen und entzückte Knirpse die Bühne und hüpften, sprangen und sangen mit ihrem Star und Liebling gleich mal den Eröffnungssong „jeder steht, jeder geht, das ist der Donikkl-Style“. Und siehe da: von der prall gefüllten KiBü-Bühne strahlten Mütter, wippten Väter und sogar die Opas sah man plötzlich im Donikkl-Style swingen.

Donikkl bat zusammen mit Minna von Starkstrom und Erich dem Koch seine kleinen Fans, die Zeigefinger wie Streichhölzer in die Höhe zu strecken und hunderte kleine Finger begannen nun zu tanzen wie ein Feuer. Zwischendurch tapste eine Mama auf der Suche nach ihrer entfesselten Kleinen über die Bühne.

Sehen Sie hier die schönsten Bilder von der Donikkl-Mini-Disco:

Donikkl rockte das Kinderbürgerfest

Und dann kam der Haifisch. Der Haifisch ist der brandneue Donikkl-Sommerhit. Und der nimmt wie eine große Welle alles mit: „Der kleine Haifisch hat großen Hunger – mampf mampf. Der kleine Haifisch hat großen Durst – gluck gluck. Drum ist der Haifisch scho weit rumgschwumma – schwimm schwimm. Und was der Haifisch frisst, des is eam wurscht.“

Und alle sangen mit. Foto: altrofoto.de
Und alle sangen mit. Foto: altrofoto.de

Gott sei Dank gab es am KiBü für kleine Haifische genug zu futtern – zum Beispiel sogar Krapfenbrezen – und natürlich auch Haifischlimo. Denn Durst hatte spätestens nach dem Sturm auf die Donikkl-Bühne jeder, weil der Kinderliedstar seinen kleinen und großen Fans so eingeheizt hatte, dass sogar die Technik schwitzte und einmal kurzfristig den Dienst versagte. Und die Sonne schenkte allen Kindern einen strahlend-schönen KiBü-Tag und meinte es richtig gut. Dabei hat sie derzeit gar nicht so viel Kraft, sagte der nette Himmelsforscher von der Sternwarte. Durch ein Fernrohr mit Grünfilter konnte man zur Sonne schauen und hätte ihre Sonnenflecken sehen können, wenn sie welche gehabt hätte. Aber wir sind in dem stetigen Elf-Jahres-Rhythmus in einem Sonnenminimum, sagte der schlaue Himmelbeobachter.

Coole Fotos von der KiBü-Bühne sehen Sie hier:

Jede Menge Spaß auf der KiBü-Bühne

Man konnte also froh sein, dass die Sonne grad nicht fleckt und deshalb ein bisserl schwächelt, denn warm war es allemal genug. Auch im Clownheater-Spectaculum-Zelt, wo Stephan Zenger und Martina Topp mit der Marionette Frido und vielen Luftballons einen ganzen Zoo aus Luftballontieren zauberten und an die Kinder verschenkten. Und dann war da noch Siegfried Mai mit seinem schrägen Clowntheater. Warum schräg? Weil Herr Mai sogar auf einer schrägen Wippe Keulen fangen kann – und manchmal auch nicht – die ihm junge Hilfsassistenten zuwarfen.

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Erich der Koch wusste vom Hunger des Haifischs. Foto: altrofoto
Erich der Koch wusste vom Hunger des Haifischs. Foto: altrofoto

Doch die kleine Emilie schleuderte die Keule gleich gegen das Zeltdach, bestätigte somit das Vorurteil, dass Frauen nicht werfen können (auch kleine nicht?) und entschädigte dafür Herrn Mai, der seine liebe Not beim Fangen hatte, mit einem besonders bezaubernden Lächeln. Und Herr Mai revanchierte sich und zauberte Prinzessinnen rote Filzkügelchen in die kleinen Hände.

KiBü: Stadtpark verwandelte sich in Kinderparadies

Doch nicht jeder kann zaubern. Zum Beispiel jener Papa nicht, der eine riesige Seifenblase einfangen und zurückbringen sollte, die sein Filius am Seifenblasenstand davonwabbern ließ. Auch eine Oma scheiterte, die drei gasgefüllte Ballons bewachen sollte und zwei losließ, als sie in ihrer Handtasche kramte.

Die kleinen Fans waren nicht zu stoppen. Foto: altrofoto.de
Die kleinen Fans waren nicht zu stoppen. Foto: altrofoto.de

Und was gab’s noch im Theater-Spectaculum? Zwei Schauspieler des L`una Theater zückten einen Weltgeschichtenerzählerzauberstock und zauberten damit alle Kinder ins Land der Vierecke. Danach konnte man aber wieder herumkugeln, sogar in großen Kunststoffkugeln. Oder man konnte am Rewag-Stand mit den vielen Rohren, in denen das Wasser floss, nachschauen, ob vielleicht der kleine Hai von Donikkl drin schwamm.

Den Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie hier:

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