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Regensburg
Samstag, 24. Februar 2018 1

Mobilität

E-Carsharing als Alternative zum ÖPNV

Bei einer Informationsveranstaltung in der Conti-Arena wurde das kommunale E-Carsharing unter die Lupe genommen.

BU: v. li. Bürgermeister Jürgen Huber, Jennifer Reinz-Zettler, Projektmanagerin Mobilität & Cluster Automotive der Bayern Innovativ GmbH, Olaf Hermes, Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg und Vorstandsvorsitzende der REWAG. Foto: Stadtwerke Regensburg

Regensburg.Mit einem zunehmenden Mobilitätsaufkommen steigt der Bedarf an neuen Verkehrskonzepten. Auch in ländlichen Bereichen gewinnt daher das Thema E-Carsharing immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund initiierte die Bayern Innovativ GmbH zusammen mit ihrem Projektpartner, der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR), am Montag in der Continental Arena eine Informationsveranstaltung zum kommunalen E-Carsharing.

Huber: Kommunen stehen vor Herausforderungen

„Jetzt und in Zukunft sind starke Veränderungen im Mobilitätsbereich zu erwarten. Dies betrifft nicht nur den urbanen Raum, sondern stellt ebenso die Kommunen vor Herausforderungen. Dabei ist es wichtig, sowohl den technologischen Fortschritt als auch die Anforderungen an die Umwelt mit einzubeziehen“, erklärte Bürgermeister Jürgen Huber und machte auf die Notwendigkeit der Thematik aufmerksam.

Olaf Hermes, der Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg und Vorstandsvorsitzende der Rewag, fügt hinzu: „Der Ausbau der Elektromobilität und der nötigen Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, doch braucht es für die Mobilitätswende mehr als den Austausch von Antriebsarten. E-Carsharing als Lösungsansatz kann dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen zu senken. Dafür setzen sich die Stadtwerke Regensburg und die Rewag ein.“ Die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Regionen, wie er von Bayern innovativ unterstützt wird, hält er für wirkungsvoll, um den Herausforderungen an die zukünftige Mobilität gerecht zu werden.

Jennifer Reinz-Zettler, Projektmanagerin Mobilität & Cluster Automotive der Bayern Innovativ GmbH, informiert dazu weiter: „Das Konzept des E-Carsharing macht nicht nur in Ballungsräumen Sinn. Insbesondere im ländlichen Bereich, wo es ein geringeres ÖPNV-Angebot gibt, gewinnt die Idee rasant an Bedeutung. Hier stellt das E-Carsharing eine Alternative dar.“ Reinz-Zettler zeigt sich erfreut über den Zuspruch zur Veranstaltung: „Die Kommunen stehen hier alle vor den gleichen Herausforderungen. Deshalb bemühen wir uns, innerhalb der Veranstaltungsreihe ,Kommunale Elektromobilität‘ den interdisziplinären Erfahrungsaustausch zu fördern.“

Bei verschiedenen Fachvorträgen von Dienstleistern und Experten konnten sich die Veranstaltungsteilnehmer rund um die Thematik informieren. Einen Einblick in die Praxiserfahrungen innerhalb des E-Carsharing Pilotprojekts „Hey Earl“ der Stadtwerke Regensburg gab deren Marketingleiter Mathis Broelmann. Weiteren Input zum E-Carsharing auf dem Land lieferte Anton Achatz von der e-Wald GmbH, länderübergreifend berichtete Edwin Bestebreurtje von Fier Automotive über das E-Carsharing in den Niederlanden.

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