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Regensburg
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Vorbilder

Ein Leben für das Ehrenamt

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber zeichneten engagierte Regensburger aus.
Von Tino Lex

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber mit den vier geehrten Regensburgern. Foto: Lex
Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber mit den vier geehrten Regensburgern. Foto: Lex

Regensburg.Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hatte die besondere Ehre, am Freitagnachmittag im Kurfürstenzimmer des Alten Rathauses vier verdienten Bürgern der Stadt Regensburg Orden respektive Ehrenzeichen zu verleihen. Mit dem Ehrenzeichen für eine vierzigjährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz wurden Franz Grundler und Karlheinz Lautenschlager geehrt, mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Gerta Mayr und Detlef Staude.

Die Bürgermeisterin betonte, wie wichtig das „gelebte Ehrenamt“ in unserer Gesellschaft sei. Einer dieser Helfer, die seit ewigen Zeiten ihr Leben dem Ehrenamt verschrieben haben, ist Franz Grundler. Er trat bereits 1976 in die damalige Sanitätskolonne Regensburg ein, wurde stellvertretender Kolonnenführer.

Regelmäßig beteiligte er sich an anfallenden Sanitätsdiensten und ist mit jährlich über 1000 Dienststunden eine wesentliche Stütze des Dienstbetriebes. Als Mitglied der Schnelleinsatzgruppe Betreuung Regensburg Stadt rückt er noch heute regelmäßig zu Einsätzen anlässlich von Evakuierungen oder Staubetreuung auf der Autobahn aus.

Ebenfalls 40 Jahre beim BRK ist Karlheinz Lautenschlager. Jahrelang war er ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig und beteiligt sich noch heute regelmäßig am Sanitätsdienst und der Bereitschaft. Seit mehreren Jahren liege sein Tätigkeitsfeld schwerpunktmäßig im Fachdienst Betreuung; die Grund- und Fachausbildung hierzu habe er erfolgreich absolviert.

Gerta Mayr bekleidet seit 2009 das Amt der Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Von-Müller-Gymnasiums. Wie die Bürgermeisterin in ihrer Laudatio hervorhob, übt sie dieses Amt mit großem persönlichen Einsatz aus. Nahezu ihr ganzes Berufsleben stellte die Ausgezeichnete in den Dienst des Gymnasiums. Nach dem Besuch der damaligen „Müllerschen“ Frauenfachschule unterrichtete sie über 40 Jahre als Fachoberlehrerin für textiles Gestalten und Hauswirtschaft an „ihrer“ Schule und gestaltete mit besonderer Leidenschaft den Ausbau des früheren Mädchenlyzeums zum modernen, koedukativen Gymnasium.

Aus dem Ehrenamt nicht mehr wegzudenken und in nahezu allen Bereichen der Jugendarbeit und Jugendförderung hoch engagiert ist Detlef Staude. Seit 1987 kann die Bayerische Sportjugend im Kreis Regensburg auf seine bewährte Unterstützung zurückgreifen. Von Anbeginn seines ehrenamtlichen Einsatzes in der Sportjugend sei er in der Kreisjugendleitung tätig. 2005 übernahm er den Vorsitz und rief in dieser Zeit viele Projekte und Aktionen ins Leben. Unter seiner Führung wurde auch die „Regensburger Mini-WM“ gestartet, bei der Kinder aus verschiedenen Schulen miteinander Fußball spielen und so auch – über den Sport und alle Sprachbarrieren hinweg – Freundschaften schließen sollen.

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