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Regensburg
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Inklusion

Erste Regensburger „Toilette für alle“

In die Behinderten-Toilette am Schwanenplatz werden eine höhenverstellbare Pflegeliege und ein Personen-Lifter eingebaut.

Die neue Toilette am Schwanenplatz wird weit umfangreicher ausgerüstet als eine herkömmliche Behindertentoilette.  Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Die neue Toilette am Schwanenplatz wird weit umfangreicher ausgerüstet als eine herkömmliche Behindertentoilette. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Regensburg.Im Rahmen der Errichtung eines neuen Infrastrukturgebäudes auf dem Schwanenplatz entsteht die erste „Toilette für alle“ in Regensburg. Darüber informierte die Stadt Regensburg an Aschermittwoch. Diese Maßnahme sei ein wichtiger Baustein für die Verbesserung der aktiven Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit schweren und Mehrfachbehinderungen am öffentlichen Leben.

In Regensburg gibt es derzeit zehn öffentlich zugängliche Behindertentoiletten. Für Menschen mit schweren und Mehrfachbehinderungen oder auch Inkontinenzerkrankungen sei die Benutzung dieser Toiletten jedoch nur eingeschränkt möglich, da sie besondere Vorrichtungen benötigen, um zum Beispiel benötigte Einlagen im Liegen wechseln zu können. Um diesen Menschen mehr aktive Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen, entstehe am Schwanenplatz die erste Regensburger „Toilette für alle“.

„Wir wollen, dass auch schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben und das Welterbe Regensburg genießen können – deshalb brauchen wir eine Toilette für alle!“, sagte Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer. Sie freut sich, dass es durch kleinere Umplanungen möglich war, eine entsprechende Behinderten-Toilette zu schaffen. Nun werden in die Toilette eine höhenverstellbare Pflegeliege und ein Personen-Lifter eingebaut. Der oft menschenunwürdigen Wickelsituation, die in herkömmlichen barrierefreien Toiletten herrsche, wird damit begegnet.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Winter 2018 geplant.

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Hintergrund

  • 17 „Toiletten für alle“ in Bayern:

    Die Stadt ist bestrebt, die Installation von weiteren „Toiletten für alle“ in Regensburg anzugehen. In Bayern gibt es bisher 17 dieser besonderen Toiletten

  • Maße und Ausstattung:

    Bei einer „Toilette für alle“ handelt es sich um Behindertentoilette mit einer Mindestgröße von circa zwölf Quadratmetern. Über die behindertengerechte Ausstattung hinaus verfügen diese Toiletten über eine höhenverstellbare Pflegeliege und einen Personen-Lifter an der Decke.

  • Förderung:

    Bei der Errichtung einer „Toilette für alle“ durch einen privaten Träger besteht die Möglichkeit einer Förderung über die Stiftung „Leben pur“ aus München.

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