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Sport

Firmenlauf geht in Runde zwölf

Am 18. Juli um 19 Uhr machen sich rund 2000 Läufer im Regensburger Stadtosten auf den Weg. Das Interesse ist riesig.
von Daniel Steffen

Wenn der WM-Ball nicht mehr rollt, werden die Laufschuhe geschnürt: In diesem Jahr fällt der Rewag-Firmenlauf auf den 18. Juli. Archiv-Foto: Lex
Wenn der WM-Ball nicht mehr rollt, werden die Laufschuhe geschnürt: In diesem Jahr fällt der Rewag-Firmenlauf auf den 18. Juli. Archiv-Foto: Lex

Regensburg.Bei den Regensburger Läufern ist er ein fester Termin im Kalender, ebenso wie bei den Firmen in der Domstadt: In diesem Jahr musste der zweite Mittwoch im Juli allerdings „König Fußball“ weichen. Da bei der WM noch der Ball rollt und dies von allgemeinem Interesse ist, verlegte der LLC Marathon Regensburg den Rewag-Firmenlauf auf den 18 Juli. Um 19 Uhr starten dann die Läufer auf dem Rewag-Firmengelände in der Greflingerstraße, um sich auf den 6,8 Kilometer langen Weg durch den Stadtosten zu machen.

Das Interesse am Lauf ist enorm, wie Veranstaltungsleiterin Claudia Fritsch berichtet. „Innerhalb von vier Wochen war der Lauf ausgebucht. Selbst der Puffer ist ausgereizt. Es sind jetzt 2250 Läufer gemeldet“, sagt sie. „Wir bedauern, viele Teams ablehnen zu müssen, aber der Sicherheitsgedanke hat eben Vorrang.“ Als Veranstalter organisiert der LLC nun zum zwölften Mal einen Firmenlauf, zum sechsten Mal unter der Firmierung des Hauptsponsors Rewag.

Für das Gemeinschaftsgefühl

Wie Fritsch sagt, gehöre der Rewag-Lauf schon „zu den ambitionierteren Firmenläufen“, schließlich lasse sich eine Strecke von knapp sieben Kilometer Länge nicht ganz ohne Training bewältigen. „Aber genau darin liegt der Sinn: Die Kollegen verabreden sich schon vorab zu Trainingseinheiten und arbeiten sportlich gemeinsam am Projekt Firmenlauf“, betont sie. Die Laufzeit spiele bei den meisten nur eine untergeordnete Rolle.

Dennoch wird der läuferische Einsatz sowohl in den Teams auch einzeln honoriert. Wertungen und Preise gibt es unter anderem für die größte Firmenmannschaft, die drei schnellsten Frauen und Herren, das schnellste Firmenteam sowie weibliche und männliche Azubis beziehungsweise Studenten, die am schnellsten unterwegs sind. Vom Ein-Mann-Betrieb bis hin zum großen Konzern kann praktisch jedes Unternehmen aus Regensburg und Umgebung mitmachen.

50 Helfer involviert

  • Laufzeiten unterschiedlich:

    Während die schnellsten Läufer schon nach circa 24 Minuten im Ziel erwartet werden, laufen weniger geübte Läufer die Strecke von 6,8 Kilometer nin gut einer Stunde.

  • Helfer/Sperrung:

    Rund 50 ehrenamtliche Helfer vom LLC Marathon sorgen für das Gelingen der Veranstaltung. Mit einer kurzfristigen Straßensperrung der Straubinger Straße ist zu rechnen. (mds)

Aufgrund der Totalsperre der Straße „An der Irler Höhe“ gibt es am 18. Juli eine leichte Streckenänderung. So laufen die Starter wie gewohnt in Richtung Osten, lassen aber dieses Mal das Candis-Viertel liegen und biegen stattdessen in die Liebigstraße ein. Weiter geht es in Richtung Ostbahnhof-Schleife, wo erneut eine Versorgungsstelle aufgebaut wird. Auf dem Radweg parallel zur Osttangente passieren die Läufer auf Höhe Odessa-Ring eine Unterquerung, um stadteinwärts über die Dieselstraße, Zeißstraße, Guerickestraße Richtung Rewag zurückzukehren. Die letzte Hürde auf der Strecke ist der Safferlinger Steg.

Wie auch in den vergangenen Jahren hat der Lauf auch einen karitativen Hintergrund. So wird pro Starter ein Euro von der Teilnehmergebühr, die symbolisch „elf plus ein Euro“ beträgt, für das Projekt kopfhoch.de gespendet. Hierbei handelt es sich um eine regionale Online- und Telefonberatung für Kinder und Jugendliche bis zu 21 Jahren. Träger ist der Kreisverband Regensburg des Deutschen Kinderschutzbunds in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Amberg.

Hilfe von 6 bis 22 Uhr

Bei kopfhoch.de können sich Kinder und Jugendliche im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr entweder online oder telefonisch Hilfe von Fachkräften holen – kostenlos und anonym. „Nicht immer finden sie Ansprechpartner in ihrem Umfeld, wenn sie Stress und Probleme mit Eltern und Freunden, Ärger in der Schule oder Liebeskummer haben“, erklärt Julia Mathes, Leiterin der Telefonberatung. Auch Mobbing, Drogenkonsum, Suizidgedanken, Essstörungen und sexuelle Gewalt gehören zu den Themen, die in den Gesprächen behandelt werden.

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