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Regensburg
Mittwoch, 22. August 2018 29° 2

Demo

Gemeinsam für ein buntes Bayern

Am Montagabend fand in Regensburg bereits die vierte Demonstration gegen das Polizeiaufgabengesetz statt.

Die Demonstration mit rund 600 Teilnehmern führte quer durch die City zum Arnulfsplatz und an der Donau entlang zurück über den Fischmarkt und über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof. Foto: Lex
Die Demonstration mit rund 600 Teilnehmern führte quer durch die City zum Arnulfsplatz und an der Donau entlang zurück über den Fischmarkt und über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof. Foto: Lex

Regensburg.Am Montagabend wurde in Regensburg einmal mehr demonstriert: „#ausgehetzt – Gemeinsam gegen die Politik der Angst! Bass gegen Hass“, war mittlerweile die vierte Demonstration gegen das Polizeiaufgabengesetz, kurz PAG. Dies sollte eine Mobilisierungsdemonstration für die knapp eine Woche später angekündigte Großdemonstration am Sonntag, 22. Juli, in München sein.

Die Demonstration mit rund 600 Teilnehmern begann in der Altstadt am Dachauplatz, führte quer durch die City zum Arnulfsplatz und an der Donau entlang zurück über den Fischmarkt und über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof.

Die Demonstration wolle ein Zeichen setzen für die Menschenrechte, für die zivile Seenotrettung, gegen den massiven Rechtsruck und gegen Abschiebelager. Zudem sei es bereits die vierte Demonstration in Regensburg gegen das im Frühjahr beschlossene Polizeiaufgabengesetz, so die Veranstalter. In München bereiten vier große zivilgesellschaftliche Bündnisse gemeinsam für den kommenden Sonntag einen Demonstrationstag vor. Vier Auftaktkundgebungen (Asyl, Migration, Anti-Rassismus und Frieden; „NEIN zum PAG Bayern“; Wohnen, Arbeit und Sozialpolitik; Gleichstellung von Frauen und LGBTI) sollen sich hier zu einer Großdemonstration vereinen. Die erste Kundgebung beginnt um 13 Uhr in der Landeshauptstadt am Goetheplatz. „Wir wehren uns gegen die verantwortungslose Politik der Spaltung von Seehofer, Söder, Dobrindt und Co. Wir setzen ein Zeichen gegen den massiven Rechtsruck in der Gesellschaft, den Überwachungsstaat, die Einschränkung unserer Freiheit und Angriffe auf die Menschenrechte“, war von den Demonstranten zu hören.

Lesen Sie hier: Erneut Proteste gegen das Polizeigesetz

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